Ein strahlendes Lächeln gegen den Klimawandel

Auf Grönland besuchte Doris Leuthard eine Schweizer Forschungsstation. Die Umweltministerin wollte sich von den Auswirkungen des Klimawandels überzeugen.

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Bundespräsidentin Doris Leuthard hat sich auf Grönland zusammen mit Schweizer Forschern über die Folgen des Klimawandels informiert. Sie besuchte am Mittwoch die meteorologische Basisstation Swiss Camp im Westen der grössten Insel der Welt.

Begleitet wurde Leuthard vom Gletscherforscher Konrad Steffen, Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), dem Klimaforscher Thomas Stocker von der Universität Bern und dem Präsidenten des ETH-Rates, Fritz Schiesser, wie das Uvek mitteilte.

Auswirkungen des Klimawandels

Im Vorfeld ihres Grönland-Besuchs hatte die Umweltministerin gesagt, es sei ihr «wichtig zu erkennen und mit den Forschern zu ergründen, was uns erwartet». In Grönland sehe man am schnellsten, wie sich der Klimawandel auswirke.

«Ich möchte Einschätzungen von Experten hören, was das für uns bedeutet, für das Klima in Europa und was die Politik tun kann», sagte Leuthard im Gespräch mit sda-Video in Kopenhagen.

Schweizer Forscher

Leuthard besuchte in Westgrönland die meteorologische Basisstation Swiss Camp, wo Schweizer Forscherinnen und Forscher seit den frühen 1990er Jahren Daten über Schnee, Eis und die Atmosphäre sammeln.

Die Schweiz verfügt seit Mai 2017 über den Beobachterstatus im Arktischen Rat, der die acht Arktis-Anrainerstaaten Dänemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen, Russland, Schweden und die USA, Vertreter indigener Völker sowie spezialisierte Institutionen umfasst. (chi/sda)

Erstellt: 09.08.2017, 12:43 Uhr

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