Er hat genug von den Islamisten

Martin S. sympathisierte mit dem IS und tauchte tief in die Schweizer Salafistenszene ein. Nun hat er genug – was ihm die Augen öffnete.

Schon während der Schulzeit interessierte sich Martin S. für den Islam – Schlüsselerlebnis waren die Anschläge vom 11. September 2001. Foto: Florian Baertschiger

Schon während der Schulzeit interessierte sich Martin S. für den Islam – Schlüsselerlebnis waren die Anschläge vom 11. September 2001. Foto: Florian Baertschiger

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Vergitterte Fenster, zweckmässig angeordnete Tische und Stühle und eine Videokamera über der Eingangstür: Die erste Begegnung mit Martin S.* findet im tristen Besuchsraum eines Gefängnisses statt. Der Schweizer Konvertit trägt einen fusseligen Vollbart im Stil der Salafisten. Es ist ein zufälliges Zusammentreffen, wir wollen beide denselben Gefangenen besuchen. Der eine für ein Interview zu einer Recherche, der andere als Freund. Kennen gelernt haben wir uns aber schon vorher, in den sozialen Medien, wo wir häufig und kontrovers diskutierten. Unsere Streitgespräche drehten sich um den Islamischen Staat, Syrien und den Irak, die Anti-Terror-Strategie des Westens und den Islam.

Martin S. möchte nicht, dass Angaben zu seinem Alter, Aussehen oder Wohnort gemacht werden. Auch müssen hier wichtige Tatsachen ungesagt bleiben, damit der Mann nicht identifizierbar wird. Nach Jahren der spirituellen Suche und tiefen Einblicken in die Salafisten­szene führt Martin S. heute wieder ein normales Leben, wie er sich ausdrückt. Muslim ist der Konvertit aber geblieben. Wir treffen uns in einem Café, irgendwo im Mittelland. Er bestellt heisse Schokolade. Seine Worte wählt er mit Bedacht. Die Unterhaltung dauert länger als zwei Stunden. Einzige Bedingung: Martin S. möchte unerkannt bleiben, denn er hatte früher Sympathien für den IS. Und er will unbedingt vermeiden, dass sein Chef oder seine Arbeitskollegen von seiner Vergangenheit erfahren.

Wie wird ein Mann in jungen Jahren so radikal, und was hat Martin S. bewogen, seine strikte Auslegung des Korans wieder zu relativieren und aus der radikalen Szene, die sein Ein und Alles war, auszusteigen? Eine rigide Religiosität kannte er schon in der Kindheit. «Meine Eltern machten in einer christlichen Sekte mit. Wir hatten deshalb weder Radio noch Fernsehen, Musik war nicht erlaubt. Aber ein Telefon gab es. Und als Kind rief ich deshalb wildfremde Leute an, weil ich mir die Musik auf ihren Anrufbeantwortern anhören wollte. Mit 17 Jahren kaufte ich auf dem Flohmarkt einen Fernseher und nahm ihn mit nach Hause. Das gab ein Riesentheater.» Trotz des Musikverbots legte sich Martin S. irgendwann heimlich eine ganze Sammlung selbst aufgenommener Tonkassetten zu.

Ein Sammelbecken für Extremisten und Jihadisten? Koran-Verteilaktion «Lies!» in Bern. Foto: PD

Das enge weltanschauliche Korsett seines Elternhauses hinterfragte Martin S. lange nicht. Als noch während der Schulzeit sein Interesse am Islam wuchs, wechselte er das alte Dogma einfach gegen ein neues aus. Schlüsselerlebnis waren die Anschläge vom 11. September 2001. «Da gab es dieses eine Bild im ‹Tages-Anzeiger›. Es zeigte palästinensische Kinder, die sich angeblich über den Terror in den USA freuten, aber in Wirklichkeit hatten sie bloss Süssigkeiten bekommen.» Schon damals hätten die Medien nicht korrekt über Muslime berichtet, ist Martin S. überzeugt. Er glaubt, dass Politiker 9/11 nur dazu benutzten, um Kriege zu rechtfertigen, die ihren Interessen dienten. «Ich realisierte, dass die Bevölkerung manipuliert wird. Das war der Zeitpunkt, an dem ich mich stärker für den Islam interessierte.» Es war ein Zeichen der Rebellion gegen das als ungerecht empfundene weltliche System des Westens, ähnlich wie sich Martin S. zuvor gegen das Musikverbot seiner Eltern aufgelehnt hatte.

Der junge Mann kaufte sich einen Koran auf Deutsch, aber das war für ihn einfach ein Buch unter vielen, der Funken sprang nicht über. Das änderte sich, als Martin S. einen irakischen Muslim traf. Die beiden freundeten sich an, und der Iraker nahm Martin S. in eine bekannte Moschee mit. Dort sprach Martin S. das islamische Glaubensbekenntnis aus: «Es gibt keinen Gott ausser Allah, und Mohammed ist Allahs Gesandter.»

Amerikanische Doppelmoral

Von seinem neuen Freund hörte Martin S. viele Geschichten aus dem Irak. Sie handelten meistens von Mord und Totschlag. Dass zum Beispiel die halbe Familie seines Freunds umgebracht worden sei. Oder von der Unterdrückung der sunnitischen Minderheit durch die schiitische Mehrheit. «Das waren für mich alles Resultate des Kriegs gegen den Terror und der amerikanischen Invasion im Irak. Der IS wurde als Terrororganisation eingestuft, aber die USA waren mit ihren Luftangriffen und Massakern selber nicht besser. Ich empfand das als Doppelmoral, als pure Heuchelei. Jeder, der später in Syrien Bomben abwarf, rechtfertigte das mit dem angeblichen Kampf gegen den IS. Durch die Luftschläge wurden aber ganze Gebäude zerstört, und darunter wurden häufig viele unschuldige Zivilisten begraben. Für mich war der IS damals wie eine Schachfigur, die von manchen Staaten geschickt eingesetzt wurde.»

Wie reagierten die Eltern auf die Konversion ihres Sohns? «Eigentlich recht entspannt», meint Martin S. «Den Iraker habe ich auch zu uns nach Hause gebracht, meine Mutter fand ihn sehr sympathisch. Auch meine restliche Verwandtschaft hat gelassen reagiert.»

Obwohl er über Jahre den Islam konsequent praktizierte, brachte ihm das nicht das erhoffte Seelenheil.

Bei den Muslimen fand Martin S. schnell Anschluss. Parallel dazu distanzierte er sich von seinem alten Freundeskreis. «In der Moschee gab es drei, vier Männer, die Kontakt hatten nach Süddeutschland. Wir besuchten dort eine andere Gebetsstätte, in der ebenfalls Salafisten verkehrten. Einige dieser Leute organisierten Standaktionen, und bald machte ich da auch mit. Ich bin irgendwie reingerutscht, weil ich damals ein Auto hatte. Meine Aufgabe war es zuerst, das Material zu den Infoständen zu transportieren. Den Koran habe ich später unter anderem in Solothurn verteilt. Manchmal befanden sich die Stände von ‹Lies!› und jene des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS) direkt neben­einander.» Hat er so die Leute des IZRS kennen gelernt? «Nein, Nicolas Blancho, den späteren Präsidenten des Islamrats, traf ich zum ersten Mal schon lange vorher in der Bieler Ar’Rahman-Moschee.»

Nach der Gründung der Salafisten­organisation nahm Martin S. an mehreren Versammlungen des Islamrats teil. Er gehörte auch zu dessen ersten Mitgliedern. Rückblickend sagt er: «Es gibt schon relativ viele Parallelen zwischen dem konservativen Islam und der christlichen Sekte, in der ich aufgewachsen bin. Da lebte man in einer Parallelwelt. Erst in der Berufslehre merkte ich, dass dieses Schwarz-Weiss-Denken gewisse Dinge nicht zulässt. Dass man sich in ein Gedankenkonstrukt hineinzwängt, so wie in eine Art Hülle, und alles, was draussen ist, gilt als schlecht. Sich selber und seine Glaubenssätze stellt man dabei nie infrage. Man bewegt sich innerhalb einer Blase und äussert keine Kritik. Diese Denkart führt zu Stagnation, denn ein Mensch kommt nur weiter, wenn er sich dauernd selber hinterfragt. Das ist das, was mir gefehlt hat. Ich habe mich eigentlich von einem Gedankenkonstrukt ins nächste bewegt. Islam gibt einem Halt und eine Lebensstruktur. Ich will nicht sagen, dass man da nicht frei denken kann. Aber ich war es einfach nicht gewohnt.»

«Kritik wird nicht akzeptiert»

Im Sommer 2014 rief der IS im irakischen Mosul das islamische Kalifat aus. Martin S. und seine salafistischen Freunde, die meisten von ihnen um die 20 Jahre alt, waren sofort Feuer und Flamme. «Wir sahen das als Hoffnungsschimmer für den Islam. Es war wie eine Sonne, die für uns aufging. Klar, dass sich gerade Jugendliche dafür begeisterten, denn sie sind leichter zu beeinflussen als Leute mit mehr Lebenserfahrung.» Zu den Freunden von Martin S. gehörten zwei junge Männer, die sich schon bald dem IS anschlossen und im Kriegsgebiet umkamen. «Der eine war eher lethargisch, depressiv und verträumt. Als er die Schulzeit beendet hatte, liess er sich einfach fallen. Hätte er damals einen Rahmen, eine Lebensstruktur erhalten, wäre er vielleicht nicht in den Jihad gezogen. Aber die Behörden gewährten ihm einfach Sozialhilfe und dachten, das Problem sei damit gelöst. Aber damit fing es erst richtig an. Er hatte nun viel Zeit, kapselte sich ab, blieb zu Hause vor dem Computer und zog sich Propaganda­videos des IS rein.»

Vor ihrer Reise zum IS verteilten die beiden jungen Salafisten auch den Koran für die Aktion «Lies!». Die Radikalisierung des zweiten Jihadisten erfolgte, als dieser seine Stelle bei einem grossen Schweizer Konzern verlor. «Ich habe gesehen, wie euphorisch er auf Nachrichten aus dem Kriegsgebiet reagierte», erzählt Martin S. «Er sagte: ‹Je mehr wir Muslime bekämpft werden, desto richtiger ist der Weg, den wir gewählt haben.› Das war seine Logik. Eine Zeit lang habe auch ich so gedacht. Damit gab man jede Verantwortung ab und erklärte jedes Versagen mit dem Willen Allahs. Statt sich zu fragen, ob es nicht auch an einem selbst liegen könnte. So kann man sich alles zurechtbiegen und alles auf eine höhere Macht abschieben.» Wer solche Gedanken in der Szene ausspricht, stösst allerdings auf Granit. Dann komme ganz schnell die Frage, ob man etwa an der Vorbestimmung Allahs zweifle, sagt Martin S. «Kritik wird nicht akzeptiert, der Islam ist in dieser Denkweise unantastbar, perfekt.»

Salafisten glauben, dass Gott Musik verboten habe.

13 Jahre lang praktizierte Martin S. den Islam rigoros. Er richtete sich nach dem, was Salafisten für die Lebensgewohnheiten des Propheten und seiner Gefährten halten. Er stellte den Wecker vor Sonnenaufgang, um die rituelle Gebetswaschung vorzunehmen und sich danach gegen Mekka zu verneigen. Er hielt sich eisern an die fünf täglichen Pflichtgebete. «Ich habe überall gebetet, im Bahnhof, im Zug, auf dem Schiff, bei Ikea. Einmal wurde ich sogar aus einem Geschäft geworfen deswegen, aber ich liess es mir nicht nehmen, mein Gebet zu beenden. Beten am Arbeitsplatz war kein grosses Problem, irgendwann akzeptierte mein Chef, dass ich mich für eine kurze Zeit zurückzog, um meine Pflicht gegenüber Allah zu erfüllen.» Im Ramadan fastete der Konvertit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Besonders an den langen Sommerabenden war das nicht ganz einfach.

In seiner Jugend rebellierte er gegen das Musikverbot seiner Eltern. Doch als Salafist hielt sich Martin S. strikt daran. Im Koran werden die Wörter Musik oder Gesang allerdings kein einziges Mal erwähnt. Trotzdem glauben Salafisten, dass Gott Musik verboten habe. Sie beziehen sich dabei auf den 6. Vers der 31. Koransure. Dort heisst es, dass all jenen eine «schmähliche Strafe» drohe, die andere durch «ergötzende Unterhaltung» von Allahs Weg abbrächten.

«Religiöses Mäntelchen»

Obwohl Martin S. den Islam all die Jahre konsequent praktizierte, brachte ihm das nicht das erhoffte Seelenheil. «Darum begann ich, mir Fragen zu stellen. Ich dachte, es müsse doch noch einen anderen Zugang zu Gott geben. Ich habe nicht den Islam als Ganzes infrage gestellt, sondern suchte einfach einen individuellen Weg. Ich sehe mich noch immer als Muslim.» Heute hält er es für falsch, dass sich Gläubige durch das Leid der Muslime in Syrien und im Irak radikalisieren liessen. «Der IS nahm dieses Leid als Vorwand, um andere Muslime abzuschlachten. Weil man sich als Muslim, gerade mit Blick auf Bashar al-Assads Verbrechen in Syrien, immer als Opfer sieht, wurde man auf diese Weise selber leicht zum Täter.»

Der Konvertit sagt auch: «Ich habe damals von einem islamischen Kalifat geträumt, von der absoluten Reinheit. Und es war klar, dass man so ein System befürwortet, wenn einer so praktiziert, wie ich das damals tat.» Als 2014 die ersten «Köpfungsvideos» des IS im Internet auftauchten, tat Martin S. das noch als westliche Propaganda ab, als Fake News, um das Kalifat zu diskreditieren. Doch später, als die Jihadisten Menschen vor den Ruinen der antiken Oasenstadt Palmyra enthaupteten, wurde Martin S. klar, dass die Führung des IS solche Bluttaten guthiess. «Da habe ich realisiert, dass es immer destruktiver, immer perverser wird. Dass es im IS eigentlich nichts mehr gibt, was noch vertretbar wäre. Diesen Leuten ging es nicht um den Islam, sondern nur um Selbstdarstellung. Die waren einfach machthungrig und haben sich dazu ein religiöses Mäntelchen umgehängt.»

Seine Zweifel begannen, Martin S. zu quälen. Als er einmal nicht schlafen konnte, drehte er mitten in der Nacht ein Selfievideo. Darin machte er sich selber Vorwürfe, bezichtigte sich, ein Ungläubiger zu sein. Im Video sagte er den imaginären Zuschauern: «Ich habe die Religion Allahs in den Schmutz gezogen. Was ihr hier seht, ist eine armselige Kreatur.» Und fügte flüsternd hinzu: «Ich bin ein Heuchler.» Dazu muss man wissen, dass die 63. Sure des Korans den Titel «Die Heuchler» trägt. Es ist eine sehr kurze Sure. Es heisst dort, dass Allah den Heuchlern nie verzeihen werde.

 «Die Vorstellung, von dieser Gesellschaft zu profitieren und diese gleichzeitig zu bekämpfen. Das hat mich total abgestossen.»

Martin S. hatte keine Arbeit. Bei Stellenbewerbungen wurde ihm aber schnell klar: Hauptproblem war sein langer Bart. Er lebte damals mit einem Salafisten zusammen. «Wir standen nebeneinander im Badezimmer, und ich überlegte mir, ob meine bisherige Haltung wirklich das ist, hinter dem ich noch stehen kann. Dann fing ich an, mich zu rasieren, es war ein spontaner Entscheid, und der Bart wurde immer kürzer. Irgendwann war er dann ganz weg. Da ging ich raus, und mein Mitbewohner sah mich nur kurz an. Dann vollzogen wir gemeinsam das Mittagsgebet. Nachher fragte ich meinen Freund, ob er meine Entscheidung nicht sonderbar finde. Aber der zeigte Verständnis und ist mein Freund geblieben, obwohl der Islam jetzt nicht mehr im Zentrum meines Lebens steht.» Der Mann ohne Bart fand dann innert kurzer Zeit wieder eine Stelle. Nach und nach dominierte die strenge Auslegung des Islam nicht mehr das Leben von Martin S.

Andere allerdings konnten den radikalen Schnitt nicht verstehen. Zum Beispiel Nicolas Blancho, der Präsident des Islamrats. Er fragte Martin S., warum er denn seinen Bart abrasiert habe. Weil es so viel leichter sei, wieder eine Arbeit zu finden, antwortete Martin S. «Das konnte Blancho nicht akzeptieren, er meinte dann, man könne doch einfach zum Sozialamt gehen. Das war ein Schlüsselmoment für mich. Die Vorstellung, von den Steuerzahlungen anderer, von dieser Gesellschaft zu profitieren und diese gleichzeitig zu bekämpfen. Das hat mich total abgestossen.»

Ähnlich ging es Martin S. mit Nora Illi, der Vorzeigefrau des IZRS, deren Markenzeichen der Gesichtsschleier ist, der Niqab. «Ich habe Mühe mit diesen Niqab-Frauen. Es ist eine Doppelmoral. Einerseits leben sie in diesem Staat, aber sie können wegen des Gesichtsschleiers nicht arbeiten gehen, leben oft vom Sozialamt. Sie leben zwar abgesondert, sind aber andauernd auf Facebook und beklagen sich dort über ihr Schicksal, sehen sich in der Opferrolle.» Dann zitiert Martin S. einen überlieferten Ausspruch des Propheten: «Die obere Hand ist besser als die untere Hand. Die obere ist die, die Spenden gibt, und die untere ist die, die darum bittet.» Damit meinte Mohammed, dass man nicht von Almosen leben solle.

«Wir sollten doch in dieser Gesellschaft auch etwas Positives bewirken. So wie das die Muslime vor langer Zeit in Andalusien, in Südspanien, gemacht haben. Aber das war eben das pure Gegenteil von dem, was der IS tut. In Andalusien haben Muslime Kulturgüter geschaffen, nicht zerstört.» Wenn Martin S. sich heute die praktizierenden Muslime in der Schweiz ansieht, dann fühlt er sich an seine Jugend und an die Freikirchen erinnert. «Man schottet sich ab und führt so ein pseudoreligiöses Leben.»

Nachdem Martin S. seine heisse Schokolade ausgetrunken hat, steht er auf und verabschiedet sich. Draussen vor dem Café zieht er Kopfhörer an. Auf der Fahrt nach Hause hört er New-Age- und Goa-Trance-Musik. Unterhaltende Klänge sind nicht mehr verboten.

* Name geändert

Erstellt: 17.05.2019, 18:37 Uhr

In Zahlen

13
So viele Jahre verbrachte Martin S. in der Salafistenszene. Schnell fand er auch Anschluss an den Islamischen Zentralrat (IZRS) rund um Nicolas Blancho.

100
Martin S. und seine Freunde verteilten den Koran im Rahmen der Aktion «Lies!». Manchmal brachten sie über 100 Kilogramm Koran unter die Menschen.

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