Jugendjahre, Leidensjahre

Alle kannten This Jenny als ungestümen Politiker. Was nur wenige wussten: Seine Kindheit war geprägt von Armut, Härte und Gewalt. Ein Buchauszug.

This Jenny, 1952 bis 2014. Der Krebs setzte seinem Leben ein jähes Ende. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

This Jenny, 1952 bis 2014. Der Krebs setzte seinem Leben ein jähes Ende. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

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This Jennys Grossvater väterlicherseits war Metzger und Viehhändler. Er war ein wohlhabender, wenn nicht der wohlhabendste Mann in Sool, dem kleinen Glarner Dorf. Die Metzgerei und der schönste Stall von Sool waren im Besitz der Familie. This’ Vater hatte Ende der Fünfzigerjahre schon sehr viel Familienvermögen verloren. Er genoss zusammen mit seiner zweiten Frau Illa das Leben in vollsten Zügen. Damals gab es in Sool fünf Autos, und eines davon fuhr die junge Illa, die Mutter von This, einen dunkelgrünen Vauxhall. Ein Auto war in jenen Jahren ein erstrebenswertes Gut. Das Motorrad mit Seitenwagen, das hinter dem Hause stand, fuhr Illa nur noch gelegentlich.

Die Metzgerei war schon nicht mehr im Familienbesitz, der Stall dagegen schon. Pferde und Kühe standen aber immer weniger darin. Der Knecht, der dort wohnte und die Tiere besorgte, war eines Tages nicht mehr da. Es war vor allem die Grossmutter, die jetzt, arm und gebrechlich und unter der Häme der Bevölkerung, zu This und seiner jüngeren Schwester Anita schaute. Nach dem Tod der Grossmutter hausten die Geschwister mehr oder weniger allein im Hausteil neben der Metzgerei. Die Eltern verliessen jeden Werktag um etwa sechs Uhr morgens das Haus und kamen meistens nach neun Uhr abends zurück. Damals musste man am Samstagmorgen noch zur Arbeit oder zur Schule.

Eine «funktionierende» Gemeinschaft

Meine Erinnerungen an This und seine Schwester Anita beginnen 1961 mit der Beerdigung ihrer Grossmutter Jenny in Sool. Zu jener Zeit war die Beerdigung einer Dorfbewohnerin ein Ereignis. Es gehörte sich, dass von jeder Familie ein Mitglied den dahingeschiedenen Dorfbewohner auf seiner letzten irdischen Reise im Trauerzug von Sool auf den Friedhof nach Schwanden hinunter begleitete.

Für die Kinder Anita und This war es der Beginn einer Verwahrlosung inmitten einer «funktionierenden» Gemeinschaft. Sie wurde von allen Bewohnern in Sool miterlebt, aber niemand wollte etwas gesehen oder gehört haben. Ich bin mir dessen bewusst, dass das Folgende der Erinnerung eines damals Sieben- bis Elfjährigen entspringt. Es sind keine dokumentierten Daten, aber Bilder, die mir noch immer sehr nahe sind.

Alle schwiegen zu den Missständen bei den Jennys.

Die Bären-Wirtin war meines Wissens die Einzige, welche die beiden Kinder zwischendurch richtig verpflegte. Sie durften immer wieder bei ihr das Mittagessen einnehmen. Alle andern schwiegen zu den Missständen bei den Jennys oder verboten ihren Kindern gar den Kontakt. Auch meine Eltern waren über meine damalige Freundschaft mit This nicht erfreut.

Meine Mutter musste morgens um halb sieben zur Arbeit. So war auch ich etwas weniger beaufsichtigt und behütet als meine Schulkollegen, deren Mütter zu Hause waren. Es ergab sich wie von selbst, dass ich vor der Schule bei Jennys vorbeiging und die Zeit bis zum Schulbeginn im Hause Jenny verbrachte. Bald sah ich, dass in dieser Familie und in diesem Haus nichts so war wie bei uns oder bei andern Kollegen.

Oft sassen This, Anita und ich in der Stube und hörten Musik am Radio. Immer wieder kam es vor, dass der Radio plötzlich verstummte. Wenn nur der Radio nicht mehr lief und das Licht weiterbrannte, bedeutete dies, dass ein Zwanzigrappenstück in den Schlitz beim Radio gesteckt werden musste. Wenn auch das Licht ausging, war das keine Störung im Stromnetz, sondern der Frankenbetrag beim Stromtableau war aufgebraucht. Der Griff zur Taschenlampe und der Gang zum Tableau, um zu schauen, ob Vater und Mutter einen Franken bereitgelegt hatten, war in Jennys Haus alltäglich und zur Routine geworden. Auch ich – und ich war nicht der Einzige – steckte gelegentlich bei mir zu Hause einen Franken, der «unbeaufsichtigt» war, in den Sack, um bei This ein wenig Eindruck zu schinden. Den Strom zum Kochen konnte man getrost vernachlässigen, weil bei Jennys selten Koch- oder Essbares vorhanden war.

Zehnjähriger Teilzeitbauer

Wenn der Vater zu Geld gekommen war, erwachte in ihm erneut der Viehhändler. Von einem Tag auf den andern standen dann Kühe im Stall. In diesen Phasen war This, der neun- bis zehnjährige Knabe, auch Teilzeitbauer. Die zwei bis fünf Kühe mussten gemolken, gefüttert und getränkt werden. Auch der Stall wollte besorgt sein: Ausmisten, Streue einlegen, Kühe bürsten und säubern war jetzt Teil seiner Kindheit.

Nach diesen Arbeiten war aber für den Buben noch nicht Feierabend. Die Milch musste in Milchkannen, die fast so gross waren wie This selbst, mit dem Veloanhänger nach Schwanden in die zwei Kilometer entfernte und hundert Meter tiefer im Tal gelegene Milchzentrale gebracht werden. Die steile Soolerstrasse war zu jener Zeit noch eine Naturstrasse und für den kleinen Buben mit dem grossen Anhänger ein steter Kampf mit dem stossenden Gewicht im Rücken.

Im Vorsommer durfte ich nach dem Nachtessen um achtzehn Uhr manchmal mit This in die Milchzentrale. This «kaufte» dann meistens im Laden, welcher der Milchzentrale angegliedert war, etwas zu essen. Er liess sich die gekauften Sachen auf der Milchrechnung anschreiben. Das heisst, die Verkäuferin musste seinen Einkauf beim Verdienst aus der Milch, den Milchrappen, in Abzug bringen.

Er schwärmte von der Auto und Motorrad fahrenden Mutter.

In Erinnerung ist mir auch, wie This und ich an einem Frühsommerabend, von der Milchzentrale kommend, auf seine Mutter Illa in ihrem grünen Vauxhall trafen. Als sie uns sah, stoppte sie und öffnete den Kofferraum, damit wir uns hineinsetzen konnten. Nun mussten wir einerseits den Milch-anhänger festhalten, andererseits uns gegen den Kofferraumdeckel schützen, der immer wieder zuzuklappen und uns auf den Kopf zu fallen drohte. In Sool angekommen, waren wir müder, als wenn wir die Strecke gegangen wären. Diese Fahrt war eine der wenigen Situationen, in denen ich die Mutter von This persönlich wahrnahm. Aber er gab gern Geschichten über seine Mutter zum Besten. Er erzählte uns immer, wie intelligent sie sei und welch gute Schulzeugnisse sie gehabt habe. Er schwärmte von der Auto und Motorrad fahrenden Mutter, vor allem wenn wir hinter dem Haus auf ihrem grossen Motorrad mit Seitenwagen – BMW oder Norton – sassen und darauf spielten. Leider wurde dann auch der Töff eines Tages von einem Gläubiger abgeholt.

Selten bezog sich der Stolz auch auf den Vater. An einem Mittwochmorgen sagte This ganz aufgeregt: «Heute Nachmittag metzgen wir ein Schwein. Willst du dabei sein?» This hatte den Auftrag erhalten, den Ofen anzuheizen und Wasser zu kochen. Das Wasser kochte schon lange, aber es wurde schon fast Abend, bis Hans, sein Vater, endlich kam. Er zog seine Metzgerjacke über, legte sein Metzgerset auf einem Tuch aus und befahl uns, das Tier zu holen. In diesem Moment war This richtig stolz auf seinen Vater. Wir brachten das Schwein, der Vater setzte den Bolzenschussapparat an, schoss und erstach das Tier.

Diese Stunden waren der blanke Horror

Wenn die Kühe draussen auf der Wiese hinter dem Wohnhaus grasten, gingen wir nach der Schule meistens auch auf die Weide. Auf der Hügelkuppe stand der Strommast einer Hochspannungsleitung des Kraftwerks Mettmen. Wir Buben kletterten gern auf diesem Mast herum, dabei entwickelte sich ein Wettbewerb. Wer sich weiter nach oben getraute, konnte sich rühmen! Im Alter von elf Jahren waren wir zu dritt, die sich brüsteten, bis über das «dritte Schiff» (Ausleger der Masten, an denen die Drähte auf beiden Seiten geführt werden) zum Blitzableiter hochgestiegen zu sein. Das alles war aber nichts im Vergleich zu der Zeit, die wir Sooler Kinder in der Schule verbrachten. Diese Stunden waren der blanke Horror – es fällt mir dazu kein anderes Wort ein. Jeden Morgen, wenn wir vom Hause Jenny zur Schule liefen, zählten wir die Tage und Stunden, bis der schulfreie Mittwochnachmittag oder das freie Wochenende kommen würde.

Für This war es wichtig, nur wenige Fehler zu machen.

Die Geschichtsstunden am Samstagmorgen waren für uns Sooler Schüler über Generationen die gefürchtetsten. Dann wurde jeweils ein Kapitel Schweizer Geschichte, zum Beispiel die Schlacht bei Sempach, zusammen gelesen. Ein Kind nach dem andern musste einen Abschnitt vorlesen. Bei Stottern oder Fehlern gab es Schläge. Nach dem gemeinsamen Lesen kam der berüchtigte Test. «Giegä Miegg», unser Lehrer, stellte mündlich sechs oder zwölf Fragen zum gelesenen Kapitel – zehn bis fünfzehn Buchseiten. Jedes Kind sollte diese Fragen auf einem Blatt beantworten. Danach sammelte der Lehrer die Blätter ein und korrigierte sie sofort. Je nach Anzahl Fehler musste bis zum nächsten Samstag das Kapitel, also besagte zehn bis fünfzehn Seiten, abgeschrieben werden. Ein Fehler bedeutete das Kapitel einmal abschreiben, zwei Fehler zwei- mal, und wer gar nicht begabt war, musste eventuell bis zu zwölfmal alles abschreiben. Für This war es überlebenswichtig, nur wenige Fehler zu machen, denn im Gegensatz zu uns anderen hatte er tagsüber keine Zeit, um Texte abzuschreiben.

Ich kann mich nicht erinnern, dass es einen einzigen Tag gab, an dem kein Kind geschlagen wurde. Wegen der geringen Schülerzahlen mussten Sammelklassen gebildet wurden. Die Kinder der ersten bis dritten sowie jene der vierten bis sechsten Primarklasse sassen im gleichen Schulzimmer. This war stets eine Klasse über mir. Geschwister, die wegen der Sammelklassen zusammen beim Giegä Miegg in der Schule sassen, machten anfangs des Schuljahres miteinander aus, dass keines etwas zu Hause sagte, wenn das andere vom Lehrer geschlagen wurde – oder auf Glarnerdeutsch «ufä Grind überchunt».

Die Kopfnüsse des Lehrers

Der Stundenplan sah jeden Morgen von Montag bis Freitag vor der Pause «Sprache» vor, danach «Rechnen» – zum Einüben zuerst Kopfrechnen. Wenn der Herr Lehrer schlechte Laune hatte, war der Geduldsfaden schnell gerissen. Er stand dann ausnahmsweise von seinem Pult auf und stellte sich neben den Schüler, der die erste Aufgabe aus dem Rechenbuch lösen musste. Nannte der Schüler ein falsches Resultat, kam von oben der «Chnode», eine Kopfnuss, und das ging bis zu dreimal so weiter, bis der Nächste dran war. Bei Kindern wie This, deren Eltern bestimmt keine Gefahr für ihn waren, verweilte der Lehrer gerne länger; es blieb dann nicht nur beim Chnode.

«Lieber Gott, bitte mach, dass er stirbt!»

Wir hassten und verabscheuten diesen Menschen. Ich erinnere mich, wie einmal der Krankenwagen im Dorf einfuhr. Wir Kinder, auch This war mit dabei, rannten dem Wagen hinterher und sahen, dass er vor dem Haus des Lehrers hielt. Und tatsächlich, es war wirklich der Lehrer, der auf der Bahre lag. Einer sagte leise: «Hoffentlich stirbt er!» Und im Chor sagten wir auf einmal alle zusammen immer wieder: «Lieber Gott, bitte mach, dass er stirbt!»

Leider stand der Lehrer zwei Wochen später wieder im Schulzimmer, und der schlimmste Montag für This liess sich nicht mehr aufhalten: Singen war angesagt. Wir mussten das Gesangsbuch aufschlagen und das Lied «Es blauet der Himmel» singen. Danach musste jedes Kind für sich die Noten des Liedes mit do, re, mi, fa, so, la, ti, do lernen und danach vorsprechen. Wer das gut machte, konnte heimgehen. This hatte zu Hause noch viel zu tun und wollte möglichst schnell heim. Er trat an, und beim ersten Fehler kam ein heftiger Chnode. Zwei bis drei weitere, unüblich starke Chnode schüttelten This’ Hirn durch und schüchterten uns alle ein. Heute war der Giegä Miegg noch aggressiver als sonst. Er schlug auf This ein, This war schon halb «groggi», liess dann von ihm ab, um weitere Schüler vorsprechen zu lassen.

«Nein! Nicht mit mir!»

Ich selbst hatte in diesem Fach nichts zu befürchten, weil ich als Trompetenspieler in der Knabenmusik die Noten kannte. So konnte ich anstelle von c, d, e, f, g, a, h, c einfach do, re, mi, fa, so, la, ti, do einsetzen. Ich sah, dass es This nicht gut ging, und beschloss, erst später vorzusagen. Wir waren noch zu dritt im Zimmer, als Babett einen Versuch unternahm. Der Lehrer schlug auch die Jahrgängerin von This, aber weniger brutal, als er uns Buben schlug. Babett konnte gehen, und This unternahm den nächsten Versuch. Beim ersten Fehler von This kannte der Lehrer keine Grenzen mehr.

Die Erinnerung daran lässt mich heute noch schaudern. Wie ein Wahnsinniger packte er This am Kragen und am Hosenboden und warf ihn zu Boden. Dann packte er ihn erneut und warf ihn gegen die Wand. This lag halb bewusstlos auf dem Boden, rappelte sich benommen hoch und setzte sich auf eine Schulbank. Giegä Miegg sah nun, dass auch ich noch da war, und forderte mich auf, sofort nach vorn zu kommen und vorzusprechen. Da auch ich jetzt eingeschüchtert war, hatte ich trotz meinen Notenkenntnissen Versprecher dabei, aber ich kam ohne Schläge durch. Geschockt verliess ich das Schulzimmer und wartete auf der Treppe vor dem Schulhaus auf This.

Dass zwei Buben weinten, war zu jener Zeit aussergewöhnlich.

Wie lange ich warten musste, weiss ich nicht mehr; es können drei Minuten, aber auch dreissig gewesen sein. Dann torkelte This aus dem Schulhaus. Ich lief ihm entgegen, und er sagte nur weinend: «Nein, das mache ich nicht mehr mit!» Er nahm meine Hand und führte sie über seinen Kopf. Der Kopf war mit «Hörnern» gespickt. Auch ich musste weinen. Dass zwei Buben weinten, war zu jener Zeit aussergewöhnlich. Damals galt noch: «Richtige Buben weinen nicht!»

Auf dem Nachhauseweg – das Schulhaus lag etwas ausserhalb des Dorfes – sagte This immer wieder: «Nein! Nicht mit mir! Lieber springe ich in die Linth!» Im Dorf sagte er: «Jetzt muss ich allein sein.» Wenn This so etwas sagte, gab es nichts zu diskutieren, es hätte nur Streit gegeben. Noch immer geschockt ging ich nach Hause; erzählen konnte ich das Erlebte niemandem, wozu auch, es hätte mir doch keiner geglaubt.

Das Schweigen der Männer

Am nächsten Morgen wollte ich This wie üblich von zu Hause abholen. Aber alles war dunkel, und niemand meldete sich. Das machte mir jetzt richtig Angst: Ist er etwa... Nein, dann wäre zumindest seine Schwester Anita da. Es konnte ja nicht sein, dass gleich beide...Vielleicht waren die beiden schon zur Schule gegangen? Eine halbe Stunde zu früh marschierte ich zum Schulhaus. Ich wartete, bis die ersten Kameraden kamen, aber von This und Anita fehlte jede Spur.

Der Lehrer kam im Stechschritt zum Schulhaus. Wir bildeten eine Gasse und sagten im Chor: «Guten Morgen, Herr Lehrer.» Er murmelte etwas, das wohl «Guten Morgen» bedeuten sollte. Im Schulzimmer merkte der Lehrer, dass die zwei fehlten. «Wo sind die Jennys?» – «Das wissen wir nicht!» – «Heiz! Du bist mit ihm gestern heimgelaufen!» – «Nein, ja, Herr Lehrer, aber nur bis ins Dörfli, dann haben wir uns getrennt. Ich weiss auch nicht, wo sie sind.» – «Das wollen wir hoffen, sonst Gnade dir Gott!» Nach dem Mittag sagte der Lehrer nur: «Die beiden kommen nicht mehr in die Schule, sie wohnen jetzt bei der Grossmutter.»

Danach verloren This und ich uns aus den Augen. Erst als über dreissigjährige Männer hatten wir durch unsere Polit- und Freizeitfunktionen in Glarus wieder öfter Kontakt. Wir wohnten jetzt beide in Glarus, nur etwa 150 Meter auseinander, wie in Sool. Unsere Töchter gingen zusammen zur Schule und waren eine Weile befreundet. Über Sport und Politik unterhielten This und ich uns oft. Über Sool und über jenen ominösen Montag wurde – typisch Männer – nie direkt gesprochen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 09.11.2015, 23:26 Uhr

Glarner Legende

Erinnerungen an This Jenny

Der 1952 geborene Glarner SVP-Ständerat und Bauunternehmer This Jenny erfuhr im Februar 2014 von seiner tödlichen Krebserkrankung. Im November darauf setzte er mithilfe von Exit seinem Leiden und seinem Leben ein Ende. In der Zeit dazwischen erlaubte Jenny dem Publizisten Ueli Oswald Recherchen für ein biografisches Buchprojekt. Es entstand ein Band mit Texten von zwei Dutzend Familienmitgliedern und Freunden.

Der Text auf dieser Seite ist die leicht gekürzte Fassung der Erinnerungen von Jennys Jugendfreund Heiz Dürst. «This Jenny – Ein reiches Leben» ist im Verlag Wörterseh erschienen. 188 Seiten, 36.90 Fr.

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