Kein Preisaufschlag für Billette

Bahn- und Busfahren wird nächstes Jahr für einmal nicht teurer: Die öffentlichen Verkehrsbetriebe halten sich bei den Preisen zurück.

Im Regionalverkehr ist die finanzielle Lage oft angespannt: Zwei Frauen und ein Mann bei einem Billett-Automaten der SBB.

Im Regionalverkehr ist die finanzielle Lage oft angespannt: Zwei Frauen und ein Mann bei einem Billett-Automaten der SBB. Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Nachdem die Abonnemente und Billetts letztes Jahr um rund 5 Prozent aufgeschlagen haben, verzichtet die ÖV-Branche beim Fahrplanwechsel im Dezember 2013 auf weitere Preiserhöhungen. Dies entschied der Verband öffentlicher Verkehr (VöV).

Obwohl sich viele Transportunternehmen in einer finanziell schwierigen Situation befänden, verzichteten die Betriebe auf weitere Tarifmassnahmen, teilte der VöV heute mit. Vor allem im regionalen Personenverkehr, der von Bund und Kantonen bestellt und abgegolten wird, sei die Finanzlage angespannt.

Teures Rollmaterial

Grösster Kostentreiber für die Transportunternehmen ist laut VöV neues Rollmaterial, das wegen der stetig steigenden Zahlen im Berufs- und Agglomerationsverkehr beschafft werden muss.

Die Preiserhöhungen im Jahr 2012 hätten zwar geholfen, die Mittel für den Unterhalt der Schieneninfrastruktur sicherzustellen. «Der regionale Personenverkehr hingegen sah sich in erster Linie mit Zusatzkosten konfrontiert.» (rub/sda)

Erstellt: 26.04.2013, 10:03 Uhr

Artikel zum Thema

Der grosse Ärger der Bahnfahrer

Video Bussen, Automaten und Zonentickets: Aus Kundensicht läuft im öffentlichen Verkehr derzeit vieles schief. Die Kundenorganisation Pro Bahn fordert in einer Resolution an den Bundesrat, Bahnkunden nicht im Voraus als Kriminelle zu betrachten. Mehr...

Doppelt so viele Tote bei Eisenbahnunfällen

Im Jahr 2012 starben in der Schweiz 37 Menschen im öffentlichen Verkehr. In auffallend vielen Fällen begaben sich Jugendliche leichtsinnig selbst in Gefahr. Mehr...

Billig-Abo der Grünen kommt nicht gut an

Die Grünen wollen den Freizeitverkehr fördern und fordern deshalb ein Billig-Abo. Der Verband öffentlicher Verkehr stimmt zwar zu, hält aber andere Vorschläge für tauglicher. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Blog

Kommentare

Paid Post

Profis lassen sich nicht von Emotionen leiten

Intelligente Roboter verbessern unseren Alltag. Warum nicht auch unsere Investments?

Die Welt in Bildern

Symbole der Hoffnung: 1'500 Tauben wurden vom englischen Künstler Duke Riley mit LED-Lichtern bestückt und bei Thamesmead in den Nachthimmel befreit. Sie symbolisieren die Brieftauben des Ersten Weltkrieges. (20. Juni 2018)
(Bild: John Stillwell/AP Photo) Mehr...