Kontaktbörse für Forscher aus der Schweiz und Brasilien

Bundesrat Johann Schneider-Ammann nahm an der Eröffnungsfeier für einen Aussenposten des Wissenschafts- und Innovatiosnetzwerkes Swissnex in Rio de Janeiro teil.

Diskutieren ein Freihandeslabkommen: Bundesrat Johann Schneider-Ammann und der brasilianische Aussenminister Luiz Alberto Figueiredo Machado. (3. April 2014)

Diskutieren ein Freihandeslabkommen: Bundesrat Johann Schneider-Ammann und der brasilianische Aussenminister Luiz Alberto Figueiredo Machado. (3. April 2014) Bild: Keystone

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Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat am Freitag in Rio de Janeiro einen Aussenposten des Wissenschafts- und Innovationsnetzwerks Swissnex eröffnet. Die Plattform soll es Forschern und Unternehmen aus der Schweiz und Brasilien erlauben, neue Kontakte zu knüpfen.

Die Eröffnungsfeier ist Teil eines dreitägigen Besuchs des Wirtschaftsministers in Begleitung einer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation in Brasilien. Am Donnerstag hatte er sich in der Hauptstadt Brasilia mit verschiedenen Regierungsvertretern getroffen, unter ihnen Aussenminister Luiz Alberto Figueiredo Machado.

«Anerkennung der wissenschaftlichen Leistung»

In den Gesprächen ging es unter anderem um ein mögliches Freihandelsabkommen der Europäische Freihandelsassoziation EFTA, der die Schweiz angehört, mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur, dessen Mitglied Brasilien ist. Die brasilianischen Vertreter zeigten sich offen für den Vorschlag Schneider-Ammanns, Sondierungsgespräche zwischen den beiden Organisationen auf den Weg zu bringen.

Die Einweihung des neuen Swissnex-Aussenpostens sei auch eine «Anerkennung der wissenschaftlichen Leistung Brasiliens», sagte Schneider-Ammann im Vorfeld der Veranstaltung.

Weltweit sechs Standorte

Neben Rio de Janeiro bestehen weltweit fünf Swissnex-Aussenposten. Der erste wurde 2000 in der US-Hochschulmetropole Boston gegründet. Weitere folgten in San Francisco, Singapur, Shanghai und Bangalore.

Die Grundfinanzierung von Swissnex trägt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Die Mittel für eigene Projekte müssen die Stellen aber zu mindestens zwei Dritteln über Mandate oder Sponsoring selbst akquirieren. (chk/sda)

Erstellt: 05.04.2014, 05:13 Uhr

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