Zwei für das Zweite

Die FDP Neuenburg schickt Alain Ribaux und Thierry Grosjean ins Rennen im zweiten Wahlgang. Philippe Gnaegi tritt nicht mehr an.

Turbulente Wahlen in Neuenburg: Thierry Grosjean und Philippe Gnaegi.(28. April 2013)

Turbulente Wahlen in Neuenburg: Thierry Grosjean und Philippe Gnaegi.(28. April 2013) Bild: Keystone

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Die FDP Neuenburg tritt am 19. Mai im zweiten Wahlgang der Regierungswahlen mit zwei Kandidaten an. Sie beschloss an ihrer ausserordentlichen Generalversammlung am Abend, Alain Ribaux und Thierry Grosjean ins Rennen zu schicken.

Der Entscheid erfolgte durch Akklamation. Die Versammlung beschloss zudem mit 117 gegen 11 Stimmen und bei einer oder zwei Enthaltungen, alleine, ohne Allianz mit dem SVP-Kandidaten Yvan Perrin, anzutreten.

Philippe Gnaegi tritt nicht mehr an

Nationalrat Alain Ribaux hatte am Sonntag beim ersten Wahlgang für die fünfköpfige Exekutive mit 16'987 Stimmen Platz 5 erreicht. Der bisherige Staatsrat Thierry Grosjean war mit 14'055 auf Platz 7. Sein Amtskollege Philippe Gnaegi, der nur den 9. Rang erzielte, kündigte an, im zweiten Wahlgang nicht mehr anzutreten.

Er erachte dieses Resultat als «unmissverständlich», liess er von der Neuenburger Staatskanzlei mitteilen. Er bedauere, seine Arbeit als Staatsrat und als Vorsteher des Departements für Bildung, Kultur und Sport in der kommenden Legislatur nicht weiterführen zu können.

Gnaegi erhielt am Sonntag nur 12'767 Stimmen - noch weniger als der PdA-Kandidat Nago Humbert - und verbarg seine Enttäuschung nach Bekanntgabe der Resultate auf dem Schloss in Neuenburg nicht. (kle/sda)

Erstellt: 29.04.2013, 18:05 Uhr

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