Polizei gibt Ferienpläne Schneider-Ammanns preis

Die Kantonspolizei Bern hat eine E-Mail mit Details zum Ferienaufenthalt von Bundesrat Johann Schneider-Ammann versandt. Ein Versehen, wie sich herausstellte.

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Wo, wann und wie lange Bundesrat Johann Schneider-Ammann seine nächsten Ferien verbringt, wissen seit heute Nachmittag einige, die das grundsätzlich nichts angeht. Die Kantonspolizei Bern hat versehentlich eine E-Mail an einen externen statt einen internen Verteiler versandt.

So ist die E-Mail bei diversen Redaktionen gelandet. Angehängt ist ein Formular mit Angaben zu Schneider-Ammanns Ankunft, Abreise sowie der Adresse seines Feriendomizils.

Schuld war ein «Manipulationsfehler»

Kurz darauf bemerkten die Verantwortlichen das Malheur. Auf die erste E-Mail folgte eine halbe Stunde später eine zweite mit dem Betreff «Dringende Mitteilung»: «Sie haben heute Nachmittag von uns ein als vertraulich deklariertes Dokument erhalten. Dieser Versand erfolgte in Folge eines Manipulationsfehlers.»

Ausdrücklich wird darum ersucht, die Verwendung der in der E-Mail enthaltenen Informationen zu unterlassen. Vonseiten Schneider-Ammanns herrscht eisernes Schweigen. «Wir kommentieren den Fall nicht», sagt dessen Sprecher Noé Blancpain gegenüber «Blick». (kat)

Erstellt: 13.04.2017, 18:12 Uhr

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