Uni Zürich sistiert Berufungsverfahren für Bonfadelli-Nachfolge

Das Rennen um den vakanten Lehrstuhl für Publizistik an der Uni Zürich gerät ins Stocken. Die Universitätsleitung unterbricht das Verfahren. Ein Bericht löste heftige Reaktionen aus.

Wirbel um Bonfadelli-Nachfolge: Das Institut für Publizistik der Universität Zürich.

Wirbel um Bonfadelli-Nachfolge: Das Institut für Publizistik der Universität Zürich. Bild: Dominique Meienberg

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Das Berufungsverfahren für die Nachfolge von Publizistikprofessor Heinz Bonfadelli wird sistiert. Das schreibt die Uni Zürich in einer Medienmitteilung. Auf Antrag des Präsidenten der zuständigen Berufungskommission habe die Universitätsleitung beschlossen, das Berufungsverfahren zur Neubesetzung des Lehrstuhls für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft mit sofortiger Wirkung zu sistieren.

Damit werde sichergestellt, dass die Neubesetzung des Lehrstuhls zu einem späteren Zeitpunkt geordnet erfolgen kann.

Der Tagesanzeiger machte publik, dass unter den Kanidaten zum Spezialist für die Schweizer Medienlandschaft bislang nur Deutsche rangieren. Der Bericht habe heftige Reaktionen ausgelöst, schreibt die Universität. Der Entscheid erfolge auch zum Schutz der Kandidierenden und der Kommissionsmitglieder.

(kle)

Erstellt: 02.03.2013, 10:40 Uhr

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