Verleger des «Walliser Boten» ist tot

Während 60 Jahren hatte Ferdinand Mengis die gleichnamige Gruppe geprägt. Nun ist er im Alter von 87 Jahren einem Krebsleiden erlegen.

Begann mit 24 Jahren in der väterlichen Druckerei zu arbeiten: Ferdinand Mengis. (Archivbild)

Begann mit 24 Jahren in der väterlichen Druckerei zu arbeiten: Ferdinand Mengis. (Archivbild) Bild: PD

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Der Oberwalliser Verleger und Herausgeber des «Walliser Boten», Ferdinand Mengis, ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Er erlag in Luzern seinem Krebsleiden, wie die Mengis Gruppe mitteilte.

Ferdinand Mengis hatte die gleichnamige Gruppe während 60 Jahren geprägt. 1951 begann er mit 24 Jahren in der väterlichen Druckerei zu arbeiten.

Bei Partnern, Kunden und Angestellten habe er grossen Respekt als zielorientierter und investitionsfreudiger Patron genossen, teilte die Mengis Gruppe mit. Zudem seien ihm das Schritthalten mit dem rasanten Fortschritt der Drucktechnologie ein stetes Anliegen gewesen.

Über 300 Bücher in 40 Jahren

Die Mengis Gruppe wird heute von Sohn Nicolas in dritter Generation geführt. Sie war 1931 in Visp von Klaus Mengis gegründet worden. Seit 1932 wird auch der 1840 gegründete «Walliser Bote» vom Druckereibetrieb Mengis gedruckt.

Ferdinand Mengis zog sich 2011 aus dem Verwaltungsratspräsidium zurück. Die Mengis Gruppe gehört mit 230 Angestellten bis heute zu den grössten Privatunternehmen im Oberwallis. Ferdinand Mengis hatte über den Druckbetrieb hinaus 1973 auch den Rottenverlag gegründet.

Dieser gab in den vergangenen 40 Jahren über 300 Bücher heraus. Dieses Vermächtnis bildet einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Selbstverständnis des heutigen Oberwallis. (ajk/sda)

Erstellt: 27.10.2014, 17:03 Uhr

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