Zuwanderung: Wer woher kam

Die Zahl der in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländer hat im vergangenen Jahr um drei Prozent zugenommen. Die Top Five der Bestandeszunahme und -abnahme nach Ländern.

Top Five der Zu- und Abnahme

Top Five der Zu- und Abnahme


Veränderung zum Vorjahr

Quelle: Bundesamt für Migration


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Fast zwei Drittel der derzeit in der Schweiz lebenden 1,772 Millionen Zugewanderten stammen aus EU-Staaten. Immer noch machen die rund 1,1 Millionen Einwanderer aus den «alten» EU-Staaten die grosse Mehrheit aus, wie aus der am Montag veröffentlichten Ausländerstatistik herausgeht. Mehr als 50'000 Menschen stammen aus den EU-Ländern Osteuropas, 625'000 Menschen aus übrigen Staaten.

Die Zuwanderung aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowenien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien nahm im letzten Jahr mit etwa einem Fünftel prozentual am meisten zu. Die Zunahme aus den «alten» EU-Staaten betrug 3,5 Prozent.

Deutschland, Portugal, Kosovo

2011 sind laut Bundesamt für Migration (BFM) mit insgesamt 142'471 Ausländerinnen und Ausländer 8300 Menschen mehr in die Schweiz eingewandert als im Vorjahr. Am meisten hat die Zuwanderung aus Deutschland ( 12'600), Portugal ( 11'000) und dem Kosovo ( 8900) zugenommen.

Mit über 10'000 ist die Zahl der in der Schweiz wohnhaften Serbinnen und Serben stark zurückgegangen. Auch die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Bosnien-Herzegowina (-1050), Kroatien (- 1000) und Sri Lanka (-950) ging zurück. Dies entsprechen dem Trend der letzten Jahre, schreibt das BFM in einer Mitteilung. (sam/sda)

Erstellt: 21.02.2012, 07:36 Uhr

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