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Wo am meisten Freizeitunfälle passieren

60 Prozent der Unfälle ereignen sich in der Freizeit. Die Suva verzeichnet grosse Unterschiede zwischen den Kantonen.

Im Kanton Graubünden passieren viele Sportunfälle beim Skifahren: Schneesportler in Laax.
Im Kanton Graubünden passieren viele Sportunfälle beim Skifahren: Schneesportler in Laax.
Keystone
Die Aargauer verunfallen dagegen vorwiegend beim Fussballspielen. (Symbolbild)
Die Aargauer verunfallen dagegen vorwiegend beim Fussballspielen. (Symbolbild)
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Am kleinsten ist das Risiko für einen Freizeitunfall in Genf
Am kleinsten ist das Risiko für einen Freizeitunfall in Genf
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In der obligatorischen Unfallversicherung haben die Unfälle im letzten Jahr erneut zugenommen. 60 Prozent der mehr als 800'000 Unfälle ereignen sich dabei in der Freizeit. Grosse Unterschiede gibt es zwischen den Kantonen.

Am meisten Freizeitunfälle ereignen sich im Kanton Jura. Dies zeigen die am Dienstag publizierten Zahlen der von der Suva geführten Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV). Dort waren es 148 Unfälle pro 1000 Beschäftigte. An zweiter Stelle folgen Glarus und Graubünden mit 142 Freizeitunfällen.

Bergkantone stärker betroffen

Am kleinsten ist das Risiko für einen Freizeitunfall in Genf (111), Zug (113) und Tessin (117). Bergkantone seien in der Regel stärker betroffen als das Flachland, schreibt die SSUV in ihrer Mitteilung.

An der Spitze steht Graubünden wenn es um die Zahl der Sportunfälle geht: 67 pro 1000 Beschäftigte. Davon alleine 29 beim Schneesport. Auch in Glarus und Jura gibt es überdurchschnittlich viele Sportunfälle. Aargauer verunfallen vorwiegend beim Ballsport (27 Prozent aller Sportunfälle).

«Importierte» und «einheimische» Unfälle

Insgesamt ereigneten sich im letzten Jahr 814'178 Unfälle von obligatorisch versicherten Personen. Das sind 0,6 Prozent mehr als 2015. Die Zahl der Freizeitunfälle erhöhte sich ebenfalls, um 0,8 Prozent auf 530'592.

Eine Minderheit der Kantone verzeichnet wesentlich mehr auswärtige als einheimische Unfallopfer. Diese Rangliste führt Obwalden an, wo 23 Prozent mehr Auswärtige als Einheimische verunglücken. In Graubünden und Appenzell Innerrhoden gibt es ebenfalls mehr «importierte» als «einheimische» Unfälle. Im Gegensatz dazu verunfallen die Appenzell Ausserrhodener in 48 von 100 Fällen in anderen Kantonen.

SDA/woz

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