«Ab Januar habe ich ein anderes Leben»

Geri Müller ist künftig nicht mehr in der Badener Stadtregierung. Wie er mit der Niederlage umgeht.

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Die Badener wollen Geri Müller nicht mehr in der Exekutive. Erwartungsgemäss ist er enttäuscht über den Ausgang der Wahl: «Es tut mir leid für alle, die mich unterstützt haben», sagt er zu 20 Minuten. Er habe im Vorfeld ein gutes Gefühl gehabt, die Wiederwahl zu schaffen: «Die Rückmeldungen auf der Strasse waren positiv.»

Welchen Einfluss hatte die Nackt-Selfie-Affäre auf die Abwahl? «Es gibt wohl verschiedene Gründe, ich muss dies zuerst analysieren», sagt Müller. Seine berufliche Zukunft sei völlig offen, «ich habe keinen Plan B.»

Müller freut sich, dass er künftig mehr Zeit für Familie und Freunde haben wird. «Ab 1. Januar habe ich ein anderes Leben», führt er gegenüber SRF aus. Als abgewählter Stadtrat erhält er die Hälfte seines Jahreslohns von 272'000 Franken noch während zwei Jahren als Rente.

Stichwahl im November

Ausser Müller wurden alle bisherigen Mitglieder der Stadtregierung bestätigt. Das sind Markus Schneider (CVP), Ruth Müri (team baden), Regula Dell'Anno-Doppler (SP), Matthias Gotter (CVP) und Erich Obrist (parteilos). Neu in die Exekutive gewählt wurden Philippe André Ramseier (FDP) und die Quereinsteigerin Sandra Kohler (parteilos).

Das beste Resultat im ersten Wahlgang für das Stadtoberhaupt erzielte Vizeammann Markus Schneider (CVP, 2239 Stimmen), gefolgt von Erich Obrist (parteilos/1229 Stimmen). Die Stichwahl findet am 26. November statt. (woz/SDA)

Erstellt: 24.09.2017, 20:59 Uhr

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