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Sparhammer an Schweizer Schulen

Die Kantone streichen eine halbe Milliarde Franken bei der Bildung. Die Recherche zeigt, wo und wie viel gespart wird.

Von Anja Burri, Bern

Die Kantone müssen sparen. Und sie tun das immer häufiger auch bei der Bildung. Eine Erhebung des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) bei seinen kantonalen Mitgliederorganisationen zeigt: Zwischen 2013 und 2015 haben die Deutschschweizer Kantone mindestens 265 Millionen Franken im Bildungsbereich eingespart. Für die Jahre 2016 bis 2018 sind sogar noch umfassendere Abbaumassnahmen von mindestens 536 Millionen Franken geplant. Von 21 befragten kantonalen Lehrerorganisationen meldeten 20 Sparmassnahmen bei der Bildung. Noch nicht enthalten sind in diesen Berechnungen Sparziele, die erst angedacht worden sind – zum Beispiel will der Kanton Zürich ab 2016 bis 2019 jedes Jahr insgesamt 49 Millionen Franken bei der Volksschule, den Mittelschulen und der Berufsbildung sparen. Nicht erfasst sind auch die Sparmassnahmen der einzelnen Gemeinden. «Könnten wir wirklich alle Sparmassnahmen berechnen, würden wir für die Jahre 2013 bis 2018 wohl die Milliardengrenze erreichen», sagt Franziska Peterhans, Zentralsekretärin des LCH.

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