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Abgehörte Leitungen, ein Schweizer Flop und die Einheit 8200

Die Schweiz erwirbt ein Überwachungssystem aus den USA. Dessen Hersteller hat Verbindungen zur NSA und zum israelischen Geheimdienst.

Mit dieser Grafik wirbt Verint für seine Abhörsysteme.
Mit dieser Grafik wirbt Verint für seine Abhörsysteme.

Diese Geschichte beginnt mit einem Flop. Es geht darum, wie die Polizei in der Schweiz Kriminelle elektronisch überwacht: Telefone abhören, Mails abfangen. Das erste System, das die Schweiz angeschafft hatte, genannt LIS (Lawful Interception System), galt 2009 als veraltet; damit liess sich der digitale Internetverkehr nicht abhören. Das Nachfolgeprodukt ISS (Interception System Schweiz) entpuppte sich als Fehlkauf: Trotz Investitionen von 18 Millionen Franken kam es nie über den Testbetrieb hinaus. Im September 2013 gab der Bund bekannt, dass er dem ISS den Stecker ziehe.

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