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Abrechnung mit Deutschschweizer Französisch-Banausen

Fathi Derder reichts. Der Waadtländer Nationalrat nervt sich über Ratskollegen, die seine Sprache nicht können. Die SVP nimmt er besonders dran.

«Eine halbe Stunde Französisch ist zu viel, vor allem rechts von mir»: Fathi Derder im Nationalrat. (7. März 2016)
«Eine halbe Stunde Französisch ist zu viel, vor allem rechts von mir»: Fathi Derder im Nationalrat. (7. März 2016)
Lukas Lehmann, Keystone
Derder wirft den Deutschschweizer Politikern die nackte Arroganz vor. Viele hörten einem französischsprachiger Parlamentarier nicht einmal zu. (29. Februar 2016)
Derder wirft den Deutschschweizer Politikern die nackte Arroganz vor. Viele hörten einem französischsprachiger Parlamentarier nicht einmal zu. (29. Februar 2016)
Peter Klaunzer, Keystone
«Wenn man im Nationalrat Französisch spricht, kreiert das in der Zuhörerschaft zusätzliche Dezibel», sagt Derder. (22. Mai 2014)
«Wenn man im Nationalrat Französisch spricht, kreiert das in der Zuhörerschaft zusätzliche Dezibel», sagt Derder. (22. Mai 2014)
Peter Klaunzer, Keystone
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«Viele Deutschschweizer Parlamentarier verstehen kein Wort Französisch, vor allem rechts von mir», schreibt der Waadtländer FDP-Nationalrat Fathi Derder in einer Kolumne in der welschen Zeitung «Le Temps». Der Auslöser für Derders Abrechnung war die grosse Entwicklungshilfe-Debatte von letzter Woche im Nationalrat. Damals sah sich Bundesrat Didier Burkhalter streckenweise gezwungen, Deutsch zu reden, um sicherzustellen, dass er bei der Deutschschweizer Ratsmehrheit auch verstanden würde.

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