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«Abzutreiben, anstatt zu verhüten, ist schon sehr dumm»

Der neue Auns-Präsident Lukas Reimann lehnt im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht alle bilateralen Verträge ab. Doch wenn es zum Beispiel um Abtreibungen geht, vertritt der 31-Jährige eine konservative Linie.

Mit der Auns bereitet Reimann Volksinitiativen vor.
Mit der Auns bereitet Reimann Volksinitiativen vor.
Michael Würtenberg/Ex-Press
Lukas Reimann in seiner Heimatstadt Wil. Ausländerprobleme haben ihn hier schon früh politisiert. Mit 15 trat er der SVP-Ortssektion bei.
Lukas Reimann in seiner Heimatstadt Wil. Ausländerprobleme haben ihn hier schon früh politisiert. Mit 15 trat er der SVP-Ortssektion bei.
Michael Würtenberg/Ex-Press
Bei der Auns will Reimann den Generationenwechsel meistern.
Bei der Auns will Reimann den Generationenwechsel meistern.
Michael Würtenberg/Ex-Press
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Herr Reimann, Sie kommen gerade zurück von der Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas. Haben Sie Geld gewonnen? Lukas Reimann: In einer Runde mit 500 Teilnehmern bin ich 13. geworden – da bleiben schon einige 100 Dollar übrig. Ich spiele aber nicht um grosse Einsätze.

Hilft Ihnen das Pokerface auch in der Politik? Nein, ich trenne da klar: Pokern ist für mich Entspannung und Ablenkung. In der Politik halte ich Transparenz für wichtig. Pokerface und Verschleierung sind hier fehl am Platz.

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