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Achtung, die Martullo

Magdalena Martullo-Blocher hat sich in Bern seit 2015 viel Respekt erarbeitet. Jetzt schickt sie sich an, endgültig aus dem Schatten ihres Vaters zu treten.

Seit Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher in Bern politisiert, wird sie kaum mehr belächelt: Die gewählten Parlamentarier legen am 30. November 2015 ihren Amtseid ab. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)
Seit Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher in Bern politisiert, wird sie kaum mehr belächelt: Die gewählten Parlamentarier legen am 30. November 2015 ihren Amtseid ab. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)

Schweizer Politiker bilden sich etwas darauf ein, normale Leute zu sein. Keine Personenschützer, keine Limousinen, dafür Geschichten von Regierungsmitgliedern, die mit wehender Krawatte dem abfahrenden Zug hinterherrennen.

Magdalena Martullo-Blocher rennt nicht. Sie steht nicht einmal auf. Im Saal des Nationalrats werden komplizierte Detailänderungen im Zivilgesetzbuch verhandelt, das Geläuf ist gross. Sie bleibt sitzen, studiert Akten. Wer etwas von ihr möchte, der kommt zu ihr. Es gibt Momente während der Debatte, da formiert sich eine kleine Schlange rund um ihr Pult.

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