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Adelines Tod stellt Westschweizer Strafvollzug infrage

In der Westschweiz flüchten Verwahrte und Häftlinge töten Frauen. Der Bund erarbeitet derweil drei Jahre lang einen Bericht. Was danach passiert, ist unklar.

Die Schlüsse von Experten im Prozess: Der Angeklagte Fabrice A. hat eine gespaltene Persönlichkeit. (3. Oktober 2016)
Die Schlüsse von Experten im Prozess: Der Angeklagte Fabrice A. hat eine gespaltene Persönlichkeit. (3. Oktober 2016)
Frédéric Bott, Keystone
Der Mörder wurde ausgeliefert: Fabrice A. wird in Stettin zur Anhörung gebracht. (22. Oktober 2013)
Der Mörder wurde ausgeliefert: Fabrice A. wird in Stettin zur Anhörung gebracht. (22. Oktober 2013)
Marcin Bielecki, Keystone
Der verurteilte Vergewaltiger und seine Therapeutin waren auf einem begleiteten Ausflug: Adeline M. und Fabrice A.
Der verurteilte Vergewaltiger und seine Therapeutin waren auf einem begleiteten Ausflug: Adeline M. und Fabrice A.
Kapo Genf
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Nachdem der gefährliche und verwahrte Serienvergewaltiger Jean-Louis B. während eines begleiteten Ausganges 2011 aus der Strafanstalt Bellevue in Georgier NE geflüchtet war, reichte Nationalrätin Viola Amherd (CVP) ein Postulat ein: Der Bundesrat solle prüfen, weshalb zwischen den einzelnen Strafvollzugskonkordaten (Nordwestschweiz, Ostschweiz, Tessin/Westschweiz), derart eklatante Unterschiede im Straf- und Massnahmevollzug herrschten. Der Bundesrat nahm das Postulat an und prüft seither. Den nämlichen Bericht will der Bundesrat 2014 vorlegen, wie er dieses Jahr, kurz nach dem Mord von Claude D. an der 19-jährigen Marie, anlässlich einer entsprechenden Motion von SP-Nationalrat Daniel Jositsch verlauten liess.

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