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Ärzte wollen ihren Präsidenten nicht einmal mehr im Vorstand

Jacques de Haller hätte gleichzeitig SP-Nationalrat und FMH-Präsident sein wollen. Nun ist er weder noch und muss das oberste Ärztegremium verlassen.

Zu viele Kollegen hat er in seinen acht Jahren als Präsident gegen sich aufgebracht: Jacques de Haller.
Zu viele Kollegen hat er in seinen acht Jahren als Präsident gegen sich aufgebracht: Jacques de Haller.
Keystone

Es scheint, als habe sich das Ärzteparlament weniger für einen neuen FMH-Präsidenten entschieden als vielmehr gegen den Bisherigen Jacques de Haller und dessen offiziellen Herausforderer Urs Stoffel. So machte am Ende – ziemlich unvorbereitet – der Berner Hausarzt Jürg Schlup das Rennen.

Besonders heftig fiel die Klatsche für de Haller aus. Er schaffte bei der Wahl des Zentralvorstands (ZV) nicht einmal das absolute Mehr und darf im höchsten FMH-Gremium nicht mehr mittun. Entsprechend war es dem 59-jährigen nicht mehr möglich, wieder als Präsident zu kandidieren.

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