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Agent kündigt wegen Affäre Giroud

Der in die Hackeraffäre um den Weinhändler Giroud involvierte Agent des Nachrichtendienstes zieht die Konsequenzen und räumt seinen Posten. Für den Geheimdienst gibt es noch einiges zu klären.

Die Untersuchung der Genfer Staatsanwaltschaft wirft ein schiefes Licht auf den Nachrichtendienst: NDB-Sitz in Bern. Foto: Keystone
Die Untersuchung der Genfer Staatsanwaltschaft wirft ein schiefes Licht auf den Nachrichtendienst: NDB-Sitz in Bern. Foto: Keystone

A. D., ein 37-jähriger Ex-Polizist, Ehemann und Vater von vier Kindern, hat sich seine Karriere beim Nachrichtendienst des Bundes (NDB) mit Sicherheit anders vorgestellt. Seit 2007 beim NDB, war A. D. seit wenigen Monaten als Auslandagent tätig. Doch wegen seiner Rolle in der Hackeraffäre um den Walliser Weinhändler Dominique Giroud hat er seinen Posten nun gekündigt. Das bestätigt sein Anwalt Antoine Bagi gegenüber dem Redaktion Tamedia. Die Kündigung sei «die Beste ­aller Lösungen», sagt Bagi, der zuvor mit dem Bund über einen Stellenwechsel verhandeln wollte. Der NDB hat den Agenten aufgrund der Strafuntersuchung der Genfer Staatsanwaltschaft freigestellt, wollte zur Personalie A. D. gestern aber nicht Stellung nehmen.

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