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AHV rechnet auch für Sans-Papiers ab – die Behörden schauen zu

Seit zwei Jahren «prüfen» die Ämter, ob AHV-Ausweise für illegal Anwesende sinnvoll sind. Oder ob die Behörden nicht besser zusammenarbeiten könnten. Resultat: Man beginnt nochmals mit «Prüfen».

Sans-Papiers demonstrieren im März 2012 vor dem Bundeshaus und fordern ein Bleiberecht.
Sans-Papiers demonstrieren im März 2012 vor dem Bundeshaus und fordern ein Bleiberecht.
Keystone

Sie halten sich illegal in der Schweiz auf und nennen sich Sans-Papiers. Ein Teil von ihnen hat aber sehr wohl ein Papier: den AHV-Ausweis. Derselbe Staat, der die Sans-Papiers zum Verlassen des Landes auffordert, rechnet also für sie AHV-Beiträge ab. Der «Datenschutz» machts möglich. Denn die jeweiligen Behörden tauschen ihre Daten nur im Ausnahmefall aus. Mehr noch: Das AHV-Anmeldeformular fragt gar nicht erst danach, ob ein Ausländer legal im Land ist.

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