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AHV-Fonds auf der Suche nach Rendite

Um nicht in die roten Zahlen zu rutschen, ist die AHV auf gute Anlagemöglichkeiten angewiesen. Doch das Umfeld ist aus mehreren Gründen ungünstig.

Damit auch künftige Generationen die Zeit nach der Pensionierung geniessen können, muss die Altersreform rasch in Kraft treten. Foto: Getty Images
Damit auch künftige Generationen die Zeit nach der Pensionierung geniessen können, muss die Altersreform rasch in Kraft treten. Foto: Getty Images

Als das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) im vergangenen Jahr die AHV-Rechnung präsentierte, gingen die Alarmglocken los. Zum ersten Mal seit 1999 war das Umlageergebnis negativ, die AHV gab mehr aus, als sie einnahm. Und das nicht zu knapp: 320 Millionen Franken betrug das Defizit. Dass das Kapital der AHV nicht schmolz, sondern sogar um 1,5 Milliarden Franken zunahm, war einzig dem positiven Anlageergebnis zuzuschreiben: Mit einer Rendite von 2 Milliarden Franken machte der Ausgleichsfonds das schlechte Umlageergebnis mehr als wett. An den negativen Umlageergebnissen wird sich indes in absehbarer Zeit nichts ändern. Wegen der schwächelnden Wirtschaft und dem gewollten Rückgang der Zuwanderung lässt sich das Demografieproblem der AHV nicht mehr überdecken. Dadurch rückt die Rendite des AHV-Fonds stärker in den Fokus. «Ein gutes Anlageergebnis entlastet die AHV und verschafft Zeit für Reformen», sagt BSV-Kommunikationschef Rolf Camenzind.

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