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Aktive Szene um den «Apotheker»

Ein 24-jähriger ehemaliger Pharmaziestudent aus dem Irak ist Teil eines ­islamistischen Netzwerks.

Ein 24-jähriger ehemaliger Pharmaziestudent aus dem Irak ist Teil eines ­islamistischen Netzwerks.

Vor drei Jahren stellte ein ETH-Bericht fest, dass es in der Region Basel einen ­lebendigen salafistischen Cluster gebe. Folgen davon beschäftigen die Sicherheitsbehörden heute intensiv. Ein irakischer Kurde aus Basel sitzt derzeit im Baselbiet seine Strafe von drei Jahren und drei Monaten ab. Das Bundesstrafgericht hatte ihn und seinen Bruder wegen Al-Qaida-Propaganda verurteilt. Ein weiterer junger Iraker befindet sich im Basler Bässlergut-Gefängnis in Ausschaffungshaft. Die Terrorbekämpfer des Bundes nennen A. J. «den Apotheker», weil er ein Pharmaziestudium begann. Sie stufen den Jihad-Rückkehrer als gefährlich ein. Der 24-Jährige ist Teil eines islamistischen Netzwerks, über das die «Rundschau» heute berichtet. Gezeigt wird in der TV-Sendung, wie er in seinem Basler Gymnasium mit einem «Lies»-Leibchen posierte. «Lies» ist die umstrittene Koranverteilungsaktion, bei der mehrere spätere Jihadisten aus der Schweiz mitwirkten. Im syrisch-irakischen Krieg umgekommen ist ein Freund von A. J. Der junge Kurde aus Liestal hatte sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen.

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