Zum Hauptinhalt springen

AKW-Betreiberin spricht von «Technologieverbot»

Der Bundesrat will auf neue Atomkraftwerke verzichten. SVP, Grüne und AKW-Betreiber kritisieren den Entscheid.

«Für die Strompolitik ein absolut historischer Tag»: Die Reaktionen auf den Bundesratsentscheid fallen mehrheitlich erfreut aus.
«Für die Strompolitik ein absolut historischer Tag»: Die Reaktionen auf den Bundesratsentscheid fallen mehrheitlich erfreut aus.

Axpo und BKW: Die beiden Stromkonzerne zeigen sich in ersten Stellungnahmen wenig erfreut über den Bundesratsentscheid zum Ausstieg aus der Atomenergie. Die Axpo bedauert den «schnellen, unter hohem politischen Druck gefällten Beschluss». Der Entscheid führe zu einer problematischen Situation bezüglich der Versorgungssicherheit der Schweiz mit Strom, teilt die Axpo Holding AG mit. Der bernische Energiekonzern BKW nimmt den Bundesratsentscheid zur Atomenergie «mit Sorge» auf. Die Besitzerin des Kernkraftwerks Mühleberg geht davon aus, dass «zumindest in einer Übergangszeit» die Abhängigkeit von Stromimporten steigen wird. Auf die Frage, ob die BKW jetzt ihr Rahmengesuch für ein neues Kernkraftwerk Mühleberg zurückziehen werde, sagte BKW-Chef Kurt Rohrbach, diese Frage stelle sich jetzt noch nicht. Auch das Parlament habe ja noch ein Wort zu diesem «Technologieverbot» des Bundesrats zu sagen. (sda)

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.