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Albert Rösti, das gescheiterte Experiment

Der konziliante SVP-Chef lieferte nicht die erwarteten Zahlen. Seine Nachfolge wird wieder schärfere Töne anschlagen.

MeinungFabian Renz
In Wahrheit hätte Rösti seine Präsidentschaft kaum mehr verlängern können, selbst wenn dies sein Wille gewesen wäre. Bild: Anthony Anex (Keystone)
In Wahrheit hätte Rösti seine Präsidentschaft kaum mehr verlängern können, selbst wenn dies sein Wille gewesen wäre. Bild: Anthony Anex (Keystone)

«Grosses Bedauern»: Das sind die Worte, mit denen die SVP Schweiz den angekündigten Rücktritt ihres Parteipräsidenten Albert Rösti kommentiert. Es ist eine Floskel, mehr nicht. In Wahrheit hätte Rösti seine Präsidentschaft kaum mehr verlängern können, selbst wenn dies sein Wille gewesen wäre.

Während der vier Jahre von Röstis Amtszeit hat die SVP in kantonalen Parlamenten über drei Dutzend Sitze verloren. Bei den nationalen Wahlen in diesem Herbst schrumpfte der Wähleranteil um 3,8 Prozentpunkte. Die Durchsetzungs- und die Selbstbestimmungsinitiative, die zwei SVP-Prestigeprojekte der vergangenen Legislatur, erreichten nicht einmal Achtungserfolge. Wo man auch ansetzt, die Zahlen sprechen nicht für Albert Rösti.

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