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Albert Rösti ebnet Weg für bürgerliche Zusammenarbeit

Der angehende Chef der Volkspartei politisiert weiter links als sein Vorgänger Toni Brunner. Dies zeigt sein Abstimmungsverhalten im Nationalrat.

Schlägt er eine Brücke zur Mitte? Albert Rösti (rechts) im Gespräch mit GLP-Nationalrat Jürg Grossen. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Schlägt er eine Brücke zur Mitte? Albert Rösti (rechts) im Gespräch mit GLP-Nationalrat Jürg Grossen. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Über Albert Rösti sagt man, er sei moderat im Ton, in der Sache aber genauso hart wie der abtretende SVP-Präsident Toni Brunner. Doch der Berner Nationalrat, der als künftiger Parteipräsident der SVP so gut wie gesetzt ist, steht in mehreren Fragen deutlich links von ­seinem Vorgänger. Durch sein Abstimmungsverhalten im Nationalrat wird Rösti von der Forschungsstelle Sotomo im linken Flügel der SVP verortet, während Brunner am rechten Rand der ­Partei steht. Die Wahlhilfe Smartvote hat nun ausgewertet, wo Rösti von der Parteilinie abweicht. Namentlich in wirtschaftspolitischen Fragen politisiert Rösti «eher auf der traditionellen Linie der bernischen SVP», sagt der Politologe Daniel Schwarz. Bei den wichtigen SVP-Themen wie Migrationspolitik und Verhältnis zur EU sei Rösti «voll auf der ­Linie seiner Partei».

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