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Am Sonntag stimmen die Schwyzer über eine historische Steuerreform ab: Sollen Topverdiener verstärkt zur Sanierung der maroden Kantonsfinanzen beitragen?

Am Sonntag endet ein anderer Kampf: Gemälde zur Schlacht am Morgarten am Rathaus in Schwyz. Foto: Patrick Frischknecht (Keystone)
Am Sonntag endet ein anderer Kampf: Gemälde zur Schlacht am Morgarten am Rathaus in Schwyz. Foto: Patrick Frischknecht (Keystone)

Schwyz ist ein Kanton der Superlative. Er führt zusammen mit Zug die Rangliste der tiefsten Spitzensteuersätze an und weist die höchste Dichte an Multimillionären der Schweiz auf. Und obwohl die Schwyzer seit je eine sehr schlanke Verwaltung haben und bei den staatlichen Leistungen geizen, jagt seit Jahren ein Sparpaket das andere. Trotzdem schreibt der Urkanton tiefrote Zahlen: Als ob das letztjährige Defizit von 140 Millionen Franken nicht schon Schock genug wäre, kündete letzte ­Woche der freisinnige Finanzdirektor Kaspar Michel für dieses Jahr einen ­rekordhohen Aufwandüberschuss von über 200 Millionen Franken an.

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