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Alle wollen ein Stück Schweizer Langeweile

Wer das Bestehende wirklich bewahren will, muss den Rechtsstaat schützen. Angst macht hässlich.

Das Land als meditative Nichtdestination: Mann mit Hund am Genfersee in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)
Das Land als meditative Nichtdestination: Mann mit Hund am Genfersee in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Der amerikanische Reiseschriftsteller Eric Weiner sang diese Woche ein Loblied auf die Langeweile. Es sei keine gute Idee, aufregende Länder zu besuchen, schrieb er in einem Essay für die BBC. Wirklich erfüllend seien Orte, an denen nichts geschehe. Zum Beispiel die Schweiz: «Meine täglichen Spaziergänge durch Genf waren geprägt von, na ja, nicht viel.» Weiner suchte Stimulation, Unterhaltung. «Doch die Schweiz verweigerte sich. Kein Drama, kein Feuerwerk, weder wörtlich noch metaphorisch.» Nach erstem Frust geriet der Autor in einen Zustand angenehmster Wattigkeit; er entdeckte «die stillere Freude des Gewöhnlichen». Mitschreiben, Schweiz Tourismus: das Land als meditative Nichtdestination.

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