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Alleinerziehende sollen Sozialhilferisiko selber tragen

Wenn nach der Trennung Geld für den Unterhalt fehlt, sollen nicht beide Elternteile zur Sozialhilfe, sagt die Kommission des Nationalrats.

Claudia Blumer
20 Prozent der 198'000 Alleinerziehenden in der Schweiz benötigen Sozialhilfe.
20 Prozent der 198'000 Alleinerziehenden in der Schweiz benötigen Sozialhilfe.
Keystone

Manche empfinden den heutigen Zustand als ungerecht: Reicht das Einkommen zweier getrennt lebender Eltern nicht für beide Haushalte, trägt heute die alleinerziehende Person, meistens die Mutter, das Risiko eines Fehlbetrags oder Mankos. Sie muss notfalls Sozialhilfe beanspruchen. Die unterhaltspflichtige Person, meistens der Vater, behält das Existenzminimum.

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