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Als die Lengen kamen, waren die Fux schon lange da

Die Aussicht vom auf 1358 Metern gelegenen Embd ist spektakulär – und ebenso die Verteilung der Nachnamen. Fragt sich, wie lange noch: Die Embder sterben aus.

Roman Fux (l.) und Erhard Lengen aus Embd VS sorgen sich um die Zukunft ihres Dorfes. Foto: Luca da Campo (Strates)
Roman Fux (l.) und Erhard Lengen aus Embd VS sorgen sich um die Zukunft ihres Dorfes. Foto: Luca da Campo (Strates)

Eine Reise wie jene nach Embd im Oberwallis erlebt man nicht alle Tage. Von Visp geht es in der Matterhorn-Gotthard- Bahn Richtung Zermatt. In der schattigen Talsohle in Kalpetran steigt man auf eine knallrote Mini-Gondel um. Rasch wird klar: Die Gondel hat keinen Chauffeur. Jedenfalls sitzt er nicht in der Kabine. Stattdessen meldet sich jemand von der Bergstation aus. «Bitte auch die äussere Tür schliessen», schnarrt es aus dem Lautsprecher. Kaum ist die Eisentür mit einem kräftigen Ruck zugeschlagen, ertönt ein lautes Piepsen. Wie von Gottes Hand angetrieben, setzt sich die Gondel in Bewegung.

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