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Als Familie illegal in der Schweiz mit 21 Franken Nothilfe pro Tag

Das Beispiel der Familie Befa aus Angola zeigt, wie sich abgewiesene Asylbewerber durchschlagen.

Leben von 21 Franken pro Tag: Mutter Franziska Befa mit Axelle, Brinette und Befa (v. l.).
Leben von 21 Franken pro Tag: Mutter Franziska Befa mit Axelle, Brinette und Befa (v. l.).
Daniel Ammann

Wir treffen Franziska Befa und ihre drei Töchter beim Mittagessen. Die Kinder waren in der Schule und sind hungrig. Es gibt Chicken-Nuggets mit Hörnli und Ketchup. Für Gemüse reicht das Geld nicht. Die Mutter muss mit ihrem Haushaltsbudget sorgsam umgehen. 21 Franken stehen pro Tag zur Verfügung.

Die angolanische Familie lebt nach der Ablehnung ihres Asylgesuchs illegal in der Schweiz und wurde vor zwei Jahren auf Nothilfe gesetzt. Seither erhält sie vom Sozialamt nur noch eine minimale Unterstützung: Eigentlich 8 Franken pro Person und Tag, doch bei Menschen im gleichen Haushalt vermindert sich der Ansatz. Ausserdem stellt die Gemeinde die Wohnung zur Verfügung.

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