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«Am gefährdetsten sind die Bauarbeiter»

Wie gefährlich ist der in Biel gefundene atomverseuchte Abfall? Und was muss der Bund nun unternehmen? Dazu der Strahlenexperte André Herrmann.

Hier soll der Neubau das Alters- und Pflegezentrums Cristal zu stehen kommen. Der Lischenweg liegt in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Deponie in Biel, wo 120 Kilogramm radioaktives Material gefunden wurde.
Hier soll der Neubau das Alters- und Pflegezentrums Cristal zu stehen kommen. Der Lischenweg liegt in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Deponie in Biel, wo 120 Kilogramm radioaktives Material gefunden wurde.
Keystone
N5-Baustelle bei Brügg bei der Teilsanierung: Im Sommer 2014 wurde radioaktives Material gefunden.
N5-Baustelle bei Brügg bei der Teilsanierung: Im Sommer 2014 wurde radioaktives Material gefunden.
Oliver Gresset/BT
Der Bau dauert mindestens zwölf Jahre. Im Bild: Das Westportal des Porttunnels.
Der Bau dauert mindestens zwölf Jahre. Im Bild: Das Westportal des Porttunnels.
zvg
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Zum ersten Mal tauchte in einem Schweizer Wohngebiet eine grosse Menge Radium auf: Aus dem Boden unter dem Bieler Mühlefeld-Quartier wurden 120 Kilogramm radioaktiver Abfall geborgen. Wie gefährlich ist dieser Fund? Das hängt davon ab, um welche Form radioaktiven Abfalls es sich handelt – ob er sich in geschlossenen Gefässen befindet oder im ganzen Bodenreich verteilt ist, was die Aushubarbeiten erschweren würde. So oder so sind 120 Kilogramm verseuchtes Material eine beträchtliche, relevante Menge. Sie muss sorgfältig entsorgt werden, auch wenn die Gesundheit der Anwohner nicht unmittelbar gefährdet ist.

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