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Anerkennung muss sein

Die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sollen 25'000 Franken erhalten. Wenn sie glaubhaft machen, dass sie tatsächlich Opfer sind. Das birgt Tücken.

MeinungVon Simone Rau
Opfer oder Betroffene? Kundgebung vor dem Bundeshaus im Jahr 2014. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)
Opfer oder Betroffene? Kundgebung vor dem Bundeshaus im Jahr 2014. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)

Mit grossem Mehr hat der Nationalrat gestern dem Gegenvorschlag des Bundesrats zur Wiedergutmachungsinitiative zugestimmt. Insgesamt 300 Millionen Franken sollen die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen erhalten – Menschen also, die als Verdingkinder, Zwangssterilisierte, administrativ Versorgte, Heimkinder und Zwangsadoptierte in der Schweiz bis 1981 Schreckliches erlebt haben. Endlich erfahren diese Opfer Anerkennung. Endlich schaut die Politik hin statt weg.

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