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Anklage gegen Offiziere: Munition verschwendet, Waffen gebunkert

Ab heute stehen fünf hohe Schweizer Militärs vor Gericht. Sie ermöglichten einem Verein Zugang zu Munition sowie Schiessständen – und lagerten dort über 200 eigene Schusswaffen.

Mario Stäuble
Die fünf angeklagten Offiziere waren in der Schiessausbildung tätig (Symbolbild). Foto: Christian Beutler (Keystone)
Die fünf angeklagten Offiziere waren in der Schiessausbildung tätig (Symbolbild). Foto: Christian Beutler (Keystone)

Wer im Umfeld von A.B.* recherchiert, gewinnt das Bild eines langjährigen, vorbildlichen Berufsoffiziers der Schweizer Armee. Er sei ein Patriot, der zahllose Stunden fürs Militär aufgewendet habe, sagt einer, der ihn kennt. Wenn heute Schweizer Rekruten mit dem Sturmgewehr 90 schiessen lernen, üben sie nach einem Drehbuch, das A.B. mitentwickelte – der Westschweizer gilt als einer der Väter der Neuen Gefechts-Schiess-Technik.

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