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Antibabypille Diane 35 in Frankreich verboten, in der Schweiz weiter zugelassen

Nach Todesfällen in Frankreich wird über die Risiken der Pille diskutiert. Schweizer Experten sehen aber keinen Grund zur Besorgnis.

Weiterhin in der Schweiz zugelassen: Diana 35 von der Firma Bayer.
Weiterhin in der Schweiz zugelassen: Diana 35 von der Firma Bayer.

Vier Frauen starben in Frankreich nach der Einnahme von Diane 35. Das von Bayer hergestellte Akne-Medikament wird dort verboten. Nicht so in der Schweiz. «Wir prüfen das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Medikamenten laufend», erklärt Swissmedic-Sprecher Daniel Lüthi auf Anfrage. «Bezüglich Diane 35 gibt es zurzeit keine wissenschaftlichen Daten, die darauf hindeuten, dass sich an den Risiken etwas geändert haben könnte.» Deshalb gebe es für Swissmedic – und offensichtlich auch für andere Behörden – derzeit keinen Grund, an den publizierten Informationen etwas zu ändern. Obwohl Diane 35 häufig als Antibabypille eingesetzt werde, sei das Mittel nicht in erster Linie zur Verhütung indiziert, sondern zur Behandlung von Akne. Die Risiken seien allerdings nicht grösser als bei anderen kombinierten Antibabypillen, erklärt Lüthi.

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