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Apfelbeispiel mit weitreichenden Folgen

Was die entscheidenden Gründe für Junge waren, die Durchsetzungsinitiative abzulehnen. Teil 3 unserer Abstimmungsstudie.

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Die Befürworter ahnten es: Der Apfel würde ihnen am Schluss schaden. In einer Fernsehsendung hatte der Ausser­rhoder FDP-Ständerat und Initiativgegner Andrea Caroni das umstrittene Apfelbeispiel erwähnt: Ausländer, die ein Leben lang in der Schweiz lebten und einen Apfel aus dem Garten des Nachbarn stehlen würden, würden bei Annahme der Durchsetzungsinitiative zwingend ausgeschafft. Das hat offenbar bei vielen jungen Ja-Stimmenden gewirkt. Nach der verlorenen Abstimmung sagte der designierte SVP-Präsident Albert Rösti, dass es seiner Partei nicht gelungen sei, das Apfelbeispiel zu entkräften: «Es wurde mit absoluter Penetranz immer wieder vorgebracht und hielt sich hartnäckig.»

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