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Armee hält kritischen Bericht zurück

Eine gross angelegte Übung deckte gravierende Führungsmängel bei der Armee auf. Die Öffentlichkeit sollte davon nichts erfahren. Nun werden Sicherheitspolitiker aktiv.

Mit der «besten Armee der Welt» ist es offenbar nicht weit her: Verteidigungsminister Ueli Maurer auf Truppenbesuch. (29. August 2013)
Mit der «besten Armee der Welt» ist es offenbar nicht weit her: Verteidigungsminister Ueli Maurer auf Truppenbesuch. (29. August 2013)
Reuters

Die Stabsübung der Armee «Stabilo Due» sorgte im September 2012 für internationales Medienecho: Die Armee ging für die Übung von einer Krise mit grossen Flüchtlingsströmen in Europa aus. Auch in der Schweiz sollte es Unruhen, Anschläge und Gewalttaten geben.

Während zweier Wochen trainierten rund 2000 Armeeangehörige an acht Orten in der Schweiz den Ernstfall. Zweck der Übung war es, die Einsatzbereitschaft der militärstrategischen, operativen und taktischen Führung der Armee zu testen. Die europäischen Medien spotteten über das Szenario der Schweizer Landesverteidigung. Diese wappne sich offenbar für den Zerfall der Eurozone, hiess es in Kommentaren und Karika­turen.

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