Zum Hauptinhalt springen

Armee überprüft nach Polizistenmord 40'000 Ausgemusterte

Der Todesschütze von Schafhausen hätte nicht im Besitz einer Armeewaffe sein dürfen. Nun sieht sich die Armee zu einem administrativen Kraftakt veranlasst.

Wenn die Waffe nach der Ausmusterung zu Hause liegen bleibt: Sturmgewehr 90 in einem Schweizer Haushalt. (Archivbild)
Wenn die Waffe nach der Ausmusterung zu Hause liegen bleibt: Sturmgewehr 90 in einem Schweizer Haushalt. (Archivbild)
Keystone

Das Drama im Emmental, bei dem am Dienstag ein Polizist bei einer Zwangsräumung erschossen wurde, hat Auswirkungen auf die Armee: Armeechef André Blattmann will 40'000 Dossiers von Personen überprüfen lassen, die aus medizinischen Gründen für untauglich erklärt und ausgemustert wurden. Diese Massnahme erfolge vor dem Hintergrund des Tötungsdelikts im Kanton Bern, heisst es in der Armeemitteilung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.