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Asbestopfer hoffen auf Strassburg

Das Glarner Obergericht entscheidet heute über die Zivilklage von Hinterbliebenen eines Asbestopfers. Ihre Chancen sind gering. Trotzdem ist der Kampf nicht aussichtslos: Bald dürfte der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in der Sache entscheiden.

Nicht nur Fabrikarbeiter, auch Anwohner waren dem Asbeststaub ausgesetzt: Die Eternit AG in Niederurnen GL (1972).
Nicht nur Fabrikarbeiter, auch Anwohner waren dem Asbeststaub ausgesetzt: Die Eternit AG in Niederurnen GL (1972).
Keystone

Die Klage gilt als chancenlos. Kläger sind die Witwe und der Sohn eines Mannes, der 2006 im Alter von 53 Jahren einem asbestverursachten Brustfellkrebs erlegen ist. Sie verlangen von der Eternit Schweiz AG, dem ehemaligen Eigentümer Stephan Schmidheiny und dessen Bruder Thomas sowie von der SBB Genugtuung in der Höhe von mehreren 100'000 Franken.

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