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Asylbewerber dürfen in die Badi, sollen aber nicht

In Bremgarten AG haben 23 Asylsuchende ihre Quartiere bezogen. Damit ist die erste Asylunterkunft eröffnet, die der Bund nun befristet für drei Jahre betreibt. Am meisten zu reden gibt die Hausordnung.

Die ersten 23 Asylsuchenden – Männer, Frauen und zwei Kinder aus Eritrea, Tibet, Sri Lanka und dem Sudan – kamen gegen 9 Uhr mit einem Bus des Bundesamtes für Migration an.
Die ersten 23 Asylsuchenden – Männer, Frauen und zwei Kinder aus Eritrea, Tibet, Sri Lanka und dem Sudan – kamen gegen 9 Uhr mit einem Bus des Bundesamtes für Migration an.
Christian Messikommer
Weitere Güter wurden angeliefert, die Türen blieben für Journalisten und Zaungäste verschlossen.
Weitere Güter wurden angeliefert, die Türen blieben für Journalisten und Zaungäste verschlossen.
Christian Messikommer
Daniel Simonet: «Ich finde die Idee von einem Asylzentrum, das speditiver arbeitet, gut. Leider gibt es viel zu viele, die einfach unseren Staat ausnutzen wollen.»
Daniel Simonet: «Ich finde die Idee von einem Asylzentrum, das speditiver arbeitet, gut. Leider gibt es viel zu viele, die einfach unseren Staat ausnutzen wollen.»
Christian Messikommer
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Die erste von mehreren geplanten Asylunterkünften, die der Bund nun provisorisch drei Jahre lang betreibt, sorgte schon vor der Eröffnung für eine Kontroverse wegen der strengen Hausordnung. Erst hiess es beim Bundesamt für Migration (BFM), dass für die Asylsuchenden pauschale Rayonverbote gelten würden. Dies sei so mit der Gemeinde Bremgarten ausgehandelt worden, die Verbote seien in einer Vereinbarung zwischen der Stadt und dem BFM verankert. Die Menschenrechtsgruppe Augenauf protestierte aber dagegen und wies darauf hin, dass so ein Verbot nicht sanktioniert werden könne und deshalb nicht durchsetzbar sei.

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