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Asylbewerber wissen nichts von Badi-Verbot

In Bremgarten ist die Bewegungsfreiheit von Asylbewerbern eingeschränkt. Laut dem «Blick» wissen viele von ihnen aber nichts davon.

Umstrittene Zutrittsbeschränkungen: Die Asylunterkunft in Bremgarten AG.
Umstrittene Zutrittsbeschränkungen: Die Asylunterkunft in Bremgarten AG.
Keystone

Am Montag eröffnete in Bremgarten AG die erste Bundesunterkunft für Asylbewerber. Die Eröffnung gab zu reden, vor allem wegen eines Rayonverbots für die Bewohner. Bund und Gemeinde widersprechen sich bezüglich der Anzahl der Zutrittsbeschränkungen. Die betroffenen Asylbewerber selber scheinen davon wenig zu wissen, schreibt der «Blick» von heute.

«Viele von ihnen wissen nichts oder nur ansatzweise etwas darüber», berichtet die Zeitung. Dies habe sich in Gesprächen gezeigt. Gewarnt wurden die Asylbewerber offenbar einzig vor dem Baden in der angrenzenden Reuss und einem vom Militär genutzten Ort hinter der Asylunterkunft. «Wir können uns frei bewegen», sagt ein 17-jähriger Bewohner gegenüber dem «Blick».

«In mehreren Sprachen kommuniziert»

Das Bundesamt für Migration (BFM) reagiert nun. Man werde die Leute nun noch einmal umso sorgfältiger informieren, teilte BFM-Sprecher Michael Glauser mit. Glauser hält fest, dass das BFM die sensiblen Zonen in mehreren Sprachen mündlich kommuniziert habe.

Laut Glauser haben jedoch etliche Asylbewerber Mühe, überhaupt eine Karte zu lesen. Einige wüssten auch gar nicht, was eine Badi sei. Doch Glauser ist zuversichtlich: Es brauche erfahrungsgemäss bei solchen Massnahmen einige Wochen, bis sich alles eingespielt habe.

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