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Asylpolitik der Zukunft

Das europäische Dublin-System ist spätestens mit dem Ausbruch des Syrien­krieges an seine Grenzen gekommen.

Menschen in Not ein Dach über dem Kopf bieten: Flüchtlingskinder betreten das Familienzelt im Lager Al Zaatari in der Nähe der jordanischen Stadt Mafraq. (21. Februar 2015)
Menschen in Not ein Dach über dem Kopf bieten: Flüchtlingskinder betreten das Familienzelt im Lager Al Zaatari in der Nähe der jordanischen Stadt Mafraq. (21. Februar 2015)
Muhammad Hamed, Reuters

Geht es darum, Menschen auf der Flucht oder in Not eine Unterkunft zu bieten, bringt das manchmal ganze Dörfer in Aufruhr. Privatpersonen organisieren «Grillfeste gegen Asyl­bewerber», wütende Bürger demonstrieren mit Fackeln, oder Gemeindepolitiker vergreifen sich im Ton. In einem von Ängsten und Vorurteilen geprägten Klima ist es nicht einfach, für eine humanitäre Politik einzu­stehen. Der Entscheid des Bundesrats ist deshalb richtig. Die Schweiz will in den nächsten drei Jahren insgesamt 3000 weitere Schutzbedürftige aus Syrien aufnehmen.

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