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Auch Ärzte brauchen in Notfällen eine Anlaufstelle

Die Ärzteverbindung FMH baut das Hilfsangebot für Mediziner aus. Eine Testphase hat gezeigt, dass Burn-outs und Depressionen bei Ärzten verbreitet sind.

Auch Ärzte werden krank: Sich selber in Behandlung zu begeben fällt jedoch vielen schwer.
Auch Ärzte werden krank: Sich selber in Behandlung zu begeben fällt jedoch vielen schwer.
Keystone

Für Ärzte gehört es zum Alltag, dass sie rund um die Uhr für Notfälle ihrer Patienten bereitstehen müssen. Falls sie jedoch selbst einmal dringend Hilfe benötigen, gestehen sich das viele nicht ein. «Ärzte haben oft Mühe, sich selber in Behandlung zu begeben», sagt Michael Peltenburg. Er ist Projektleiter der Anlaufstelle ReMed, die von der Ärzteverbindung FMH vor drei Jahren in den Kantonen Thurgau und Neuenburg lanciert worden ist. Da ist der Chirurg mit Depressionen, der sich selber mit Tabletten behandelt, weil ihm eine Auszeit bei all den Operationsterminen unmöglich erscheint. Oder der Hausarzt, der in Pension gehen möchte und für seine Praxis keinen Nachfolger findet, erleidet ein Burn-out.

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