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Auch die Sozialwerke spüren die Krise

Die Folgen der Corona-Krise treffen die Sozialwerke hart: Die Vermögen der Pensionskassen sind seit Anfang Jahr um zehn Prozent geschrumpft.

Die Finanzierung der Altersrenten wird ebenfalls zusätzliche Gelder erfordern. Foto: Mara Pollack (Plainpicture)
Die Finanzierung der Altersrenten wird ebenfalls zusätzliche Gelder erfordern. Foto: Mara Pollack (Plainpicture)

Noch zu Beginn des Jahres waren die meisten Pensionskassen in einer komfortablen Situation – das Jahr 2019 hatte ihnen aussergewöhnlich gute Renditen beschert. «Nach den massiven Kursstürzen an der Börse sind aber wohl viele in eine Unterdeckung geraten», sagt Stephan Skaanes von der Firma PPCmetrics. Er schätzt, dass der durchschnittliche Deckungsgrad nur noch knapp über 100 Prozent liegt. Da die Krise aber längst nicht ausgestanden ist, dürfte er noch weiter sinken. Die Kassen bräuchten einen Deckungsgrad von 117,6 Prozent, um einer Krise zu trotzen, wie sie in einer Erhebung der Oberaufsicht Berufliche Vorsorge vor einem Jahr angaben.

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