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Auch Nannys müssen Verdacht auf Missbrauch melden

Der Bundesrat plant den Ausbau des Kindesschutzes – und erntet dafür Kritik.

Von Anja Burri, Bern
Im Kindergarten haben die Lehrpersonen heute schon Meldepflicht. Foto: Keystone
Im Kindergarten haben die Lehrpersonen heute schon Meldepflicht. Foto: Keystone

Wenn bei einem Familiendrama Kinder sterben, stellen sich nachher quälende Fragen: Hätte man das Tötungsdelikt verhindern können? Wer hätte merken müssen, dass in der Familie etwas schiefläuft? Das Parlament war sich einig: Gefährdete oder misshandelte Kinder sollen besser geschützt werden. Es beauftragte den Bundesrat, die sogenannte Meldepflicht auszuweiten. Personen, die aufgrund ihres Berufs mit Kindern zu tun haben, sollten es zwingend den Kinderschutzbehörden (Kesb) melden, wenn es einem Kind nicht gut geht; wenn dessen Wohl gefährdet scheint.

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