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Auen, Moore und Reservate frei zur Überbauung

Umweltverbände schlagen Alarm: Ein grosser Teil der Bauzonen liegt in Schutzgebieten.

Reges Bauen im Berggebiet: Crans-Montana im Wallis. Foto: Olivier Maire (Keystone)
Reges Bauen im Berggebiet: Crans-Montana im Wallis. Foto: Olivier Maire (Keystone)

Die Schweiz hat zu viel Bauland – doch ist alleine die Zahl der überzähligen Hektaren vielleicht nicht das grösste Problem. Das zeigt eine neue Untersuchung aus dem Wallis, Schaffhausen, Jura und Neuenburg. Es sind dies die vier Kantone mit den meisten Baulandreserven der Schweiz – so vielen, dass hier wegen des neuen Raumplanungsgesetzes voraussichtlich Bauzonen zu «tieferwertigen» Flächen zurückgestuft werden müssen (mit Entschädigung der Besitzer). Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und Pro Natura haben nun die Karten und Statistiken der vier Kantone durchkämmt, um jede einzelne Bauzone quasi dingfest machen zu können. Die Verbände kommen in der Untersuchung, die dem «Tages-Anzeiger» vorliegt, zu beunruhigenden Befunden: Fast hundert ­einzelne Bauzonen liegen in Auen, Flach- und Hochmooren, Trockenwiesen, Jagdbann- und Amphibienlaichgebieten sowie Vogel­reservaten.

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