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«Auf dem Velo ist jeder gleich»

«Ich bin dezidiert der Ansicht, dass es genug Platz für das Velo braucht», sagt Fabian Cancellara. Bild: Keystone

Sie kommen mit einem eingegipsten Fuss zum Gespräch. Was ist passiert?

Waren Sie zu schnell unterwegs?

Aber Sie waren sicher auch schon zu schnell unterwegs auf hiesigen Strassen.

Sind Velofahrer mitschuldig an ihrem schlechten Image?

Vor allem Fussgänger ärgern sich immer öfter über rücksichtslose Velofahrer.

Kann der Bundesbeschluss zur Veloinitiative, über den wir am kommenden Sonntag abstimmen, hier Abhilfe schaffen?

Die zugunsten des Bundes­beschlusses zurückgezogene Veloinitiative hätte ein stärkeres finanzielles Engagement des Bundes ermöglicht. Wäre dies nicht ein deutlicheres Zeichen gewesen für mehr Velowege?

Weshalb sind sie so wichtig?

Müsste man dem Vorbild von Amsterdam oder Kopenhagen folgen und die Velowege noch stärker vom übrigen Verkehrsfluss trennen?

Ist die Situation tatsächlich so dramatisch?

«Derart hochgetunte E-Bikes gehören nicht auf den Velostreifen.»

Oft dank linksgrünen Stadtregierungen. Sind sie ein verkappter Grüner?

Was können die Städte unternehmen, um den Gebrauch des Velos attraktiver zu machen?

Weshalb?

Wie stark beeinflusst das Aufkommen der E-Bikes die eh schon knappen Verhältnisse auf den Strassen?

Welche?

Das tönt jetzt doch nach Politiker.

Hat für Sie persönlich die Faszination nicht etwas nachgelassen, nachdem Sie in Ihrer langen Karriere als Radrennprofi fast tagtäglich auf dem Velo sassen?

Sie sind süchtig nach Velofahren.