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Der SP-Überläufer sitzt erst mal alleine da

Sondermüll-Sticheleien von den Linken und kein Platz bei der GLP: So ergeht es Nationalrat Daniel Frei nach seinem Parteiwechsel im Bundeshaus.

Fabian Fellmann, Stefan Häne
Muss noch bei den Grünen sitzen: Daniel Freis erster Arbeitstag als GLP-Nationalrat war von Platzproblemen begleitet. Foto: Alessandro della Valle, Keystone
Muss noch bei den Grünen sitzen: Daniel Freis erster Arbeitstag als GLP-Nationalrat war von Platzproblemen begleitet. Foto: Alessandro della Valle, Keystone

«Ohne Heimat sein heisst leiden», schrieb einst der russische Dichter ­Fjodor Dostojewski – das Zitat könnte an diesem Montag aber auch aus dem Mund von Daniel Frei kommen. Der ­Nationalrat ist auf dem Weg ins Bundeshaus zur Session. Eine spezielle Session – es ist seine erste als Grünliberaler. ­Zuvor arbeitete er sich als Sozial­demokrat 20 Jahre lang durch allerlei Ämter. Erlöst schaut Frei eine Woche nach seinem Parteiwechsel nicht aus. Wohl ahnt er, was auf ihn zukommt.

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