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Aufstand gegen die Mausklick-Demokratie

In Genf hat ein Auftragshacker das E-Voting-System geknackt. Das ruft nun Kritiker auf den Plan, die ein Verbot fordern – insbesondere in Zürich.

Wird oftmals heftig kritisiert: Ein Mann stimmt im Kanton Zürich per E-Voting ab. (Archivbild)
Wird oftmals heftig kritisiert: Ein Mann stimmt im Kanton Zürich per E-Voting ab. (Archivbild)
Keystone

Als die Genfer Staatskanzlei 2002 bei der Bevölkerung für das E-Voting warb, verglich sie die Abstimmung per Mausklick sinngemäss mit einer sicheren Festung. Elf Jahre später birgt diese Festung offenbar noch immer Einfallstore. Ein IT-Spezialist hat erhebliche Sicherheitsmängel im elektronischen Abstimmungssystem des Kantons Genf gefunden. Er installierte auf seinem Computer ein selber entwickeltes Virus, mit dem er seine Stimmabgabe nachträglich verändern konnte. Manipulierbar könnten damit auch die Systeme der Kantone Bern, Luzern und Basel-Stadt sein, welche die Genfer Methode übernommen haben.

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