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Aufträge für über eine halbe Milliarde freihändig vergeben

2013 hat die Bundesverwaltung Aufträge für mehr als eine halbe Milliarde Franken ohne Ausschreibung erteilt. Über die Mehrzahl dieser Mandate ist nichts bekannt.

Die Kritik an freihändigen Vergaben der Bundesverwaltung, die ohne Ausschreibung direkt an einen Lieferanten gehen, ist gross. Einerseits begünstigen sie ­Vetternwirtschaft und Korruption, wie jüngst die Seco-Affäre bewiesen hat. ­Andererseits sind sie nicht in jedem Fall gesetzeskonform und schalten den Wettbewerb unter den Anbietern aus. Die parlamentarische Oberaufsicht, die Finanzdelegation (FinDel), verlangt deshalb schon lange, dass die Verwaltung die freihändigen Vergaben eindämmt – ohne Erfolg, wie sich jetzt zeigt.

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